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am.Bd.
1884, Nr.4
Buchbqr&ngen
266
Bohlangen gebiseen. Darum unhhiilt das h t i t u t Schlangenglirten, gewinnt die Schlangengifte, immuniaiert damit Pferde und verachickte bisher faet 1 Million Serum-Ampullen
gegen Klapperschlangen, Jararao&3,Cassaica und Bothpaarten. tfber die abenteuerliche
Art, wie des Inatitut zu seinen nOtigen Schlangen kommt, wie aie gehalten, entgiftet werden
UBW., wird hochst spannend berichtet. Au5er uber Crotalus, Lacheeis und andere nne
zumindeat aus der Homoopathie bekannta Schlangen erfiihrt man vie1 Interessantes uber
daa Leben der Riesenechlangen Anaconda und Boa, - uber die Museurrtnaschlange, die
eich von der giftigen Jararaca ernahrt, - uber E c h e , Kriiten, Kaimane (die letzten
h c h e n ) , Leguane und SchildkrGten. Mit beaonderer Sachkenntnis wird daa Leben der
Skolopendriden (TaueendftiBler von 16 cm Lange mit miichtigen Giftzangen), der Skorpione, Taranteln, Kamm- und Vogelspiien beachrieben. ihr eigenartiges Paarungs- und
Brutpflegeverhalten geschildert. Die Raubspinne Phoneutria fera, die sich gerne in Schuhe
verkriecht und bei deren Anziehen zubdflt, kommt gelegentlich mit Schiffen auch naoh
Europa (,,Banana-spider"). Bei einer KorpergriSfle von nur 1 cm x 3-4 mm kann aie
mit einem BiD einen Memchen a t e n , wem eben kein Serum vorhanden id.
Die grofle Vogelapinne mit Beinspannweiten bis 28 cm, die ihre dichte Beinbeharung
ele Falhhirm beim ,,Flug" von Baumen benutzt, iat dagegen vergleichsweise ein harmlosea Nutztier; wenig sympathiach deewegen, weil sie ihren Gatten eofort nach der Hochzeit
8uffriot.
Die Falltiirepime mit ihrem kunstvollen Fdenbau, der Netzbau anderer Spinnen, der
durch Coffein oder PervitinaD BO geetart wird, da5 diem Tiere sogar fiir die Erforachung
von zentralerregenden Stoffen oder von Psychotherapeutica Bedeutung bekamen, der
Petlrungatanz der Skorpione, allea dies wird in lebendiger, niemsle trocken lehrhafter Form
hBchst spannend beachrieben. Das Buch, daa man nicht weglegt, o h m ea zu Ende geleaen
m haben, iet mit priichtigen F o b illmtriert und eignet sich hemorragend ala Lektiire
fiir jeden Naturfreund, auch fiir Jugendliche,und ist weiter ah G-eschenk fiir haktikanten
1. Uraf
hochst empfehlenswert.
Vilamin-Bwt'knmmgen. Von R. Btroheeker und H . M . Henning. Herausgegeben von
E. Merck AU., Darmstadt. 366 Seiten, 42 Abbildungen und 8 Farbtafeln. Verlag Chemie,
GmbH, Weinheim/Bergstr. 1963.€'reis: Ganzleinen DM a,--.
Vor einigen Jahren brachte die 1.Merck AU., Darmatadt, ein 190 Seiten sterka Buch
,,Vitaminanalyse - Chemische Methoden" (bearbeitet von Dr. R. 8trohecker) hemus, daa
bereita sehr gut war. Nunmehrerachieneine zweiteAuflage unter dem neuenTite1 ,,Vitaminbeatiimungen, erprobte Methoden" mit 366 Seiten, worin R. Btrohmhr die chemischen
und phyaikalisch-chemischen,E. M. Henning die biologischen Methoden bearbeitet hat.
Diem Neuauflage stellt daa Beate dar, daa zur Zeit an Literatur uber Vitaminanalysen
a d dem Btichermarkt zu haben ist. Sein Hauptvonug ist, daB siimtliche beschriebenen
Methoden in den Merckechen Laboratorien von den Verfaesern uberpriift d e n bzw.
laufend angewandt werden. So apiegelt die Methodeneemmlung in d e n Teilen die groDe
Erfahrung der Autoren wider, sei ee in der exakten, auch die oft 80 wichtigen Einzelheiten
nicht vernachliieaigende Beschreibung der Methoden, sei ee in den fundierten Angaben
hinaichtlich der Anwendbarkeit der verachiedenen aufgefiihrten Verfahren z. B. auf die
Analyee von Reinsubstmw.en, Tabletten, Injektioneliieungen, Mischpriiparaten, Lebenamittaln, Futtarmittelkonzentraten,Organfliiseigkeiten, Organen USW. Besondere Vor- und
Nachteile werden kritisch beleuchtet, Genauigkeit, Anwendungsbreite und Spezifitiit werden gegenubergeetellt. Wo angiingig wird chemischen bzw. phpikdisch-chemischen Bestimmungen der Vorzug vor biologischen gegeben. Wo nicht (z. B. in der Vit.-B-Gruppe),
werden biologische Auswertungen 80 exakt bachrieben, da0 auch ein Nichtbiologe eie
8usfiihrenkenn.
Die Skal8 der Methoden geht von Titrationen, Papier- und Diinmohichtchromatogmpbie und &lichen einfachen Verfahren bia zu aufwendigen wie der Kernreeonanz-
256
ArMv der
Pharmade
Bdeaprechungen
spektmkopie, ao &I3 jedea Laboratorium innerhtdb seiner Qrenzen und Moglichkeiten
das Werk mit Vortail benutzen kann.
Auagezeichnete, z. T.mehrfarbige Abbildungen, ein gutes Register, eauberer Druck und
hervorragende Ausstattung erhohen den Wert dee Buchee, das bei erstaunlich niedrigem
h i s ohne jede Einschriinkung wiirmstena zu empfehlen ist.
E. &af
Soziologie der Apotheker. Von Harald E. Kuhn. Reihe ,,SozialwiseemchaftlicheStudien",
herausgegeben vom Seminar fiir Sozialwissenschaften der Universitiit Hamburg, Heft 4,
112 Seiten, Gustav Fisoher Verlag, Stuttgest 1963.h i e : kart. DM 16,-.
In dieser Studie etellt der Verfasser, Sohiiler der bekannten Hamburger Soziologen
Schebky und Kluth, die Soziologie des vielschichtigen Apothekerstmdea dar. Nach den
Begriffsbestimmungen ,,Apotheke" und ,,Pharmazie" an Hand der geschichtlichen Entwicklung den Standee und der Pharmazeutischen Industrie im ersten Abschnitt werden im
zweiten Teil des Biindchens die Apotheker aul3erhalb der Bffentlichen Apotheke aoziologkch durohleuchtet : Industrieapotheker, Apotheker an Hochschulen, in Verwaltung,
&ankenhaus und Bundeswehr. Der Hauptteil befaat aich auf uber 50 Seiten mit der
Stellung und den Aufgaben dea in bffentlichen Apotheken tiitigen Apothekers, sowohl in
traditionell handwerklicher, wie in betriebswirtachaftlicher Sicht.
Des Buch enthiilt eine h i h e von Umfregeergebnieeen. Wie aber richtig betont wird,
lassen sich Ekgebnisse aus den USA nicht auf deutacheVerhiltnisse ubertragen. Der Verf.
sieht den Berufastand dea Apothekers ala nicht einheitlich an; er gliedert daher in Apotheker in offentlichen Apotheken und aolche aubrhalb der offentlichen Apotheken. Er
verneint die Frage, da6 bei Apothekern auBerhalb der Bffentlichen Apotheke die Weaenainhalte des Berufs, Herstellung u n d Abgabe von Arzneimitteln, gegeben mien.
D. Holzwarth, Tubingen
Abgeschlossen a m 26.
M k
1964
-
@
- Verlag Chernie. GmbH, 1964 Printed in Germany
VerantWOrtlich fiir die Redaktion: Pro!. Dr. Harry Auterhoff, Tiibingen, Pharmazeutisdlchemisches lnstitut der Universittit: fur den Anzeigenteil: W."hiel, Weinheim/Bergstr. Verlag Chemie. GmbH. (GeschtiffsfUhrer: Eduard Kreuzhage), Weinheirn/Bergstr.
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ausschlieOHche Recht der Vervielfhltigung und Verbreitung des Inhalts dieser Zeitschrlft sowie seine Verwendung fiir fremdsprachige Ausgaben behPlt si& der Verlag vor.
Die
Herstellung einzelner fotomehanischer Vervielftllttgungen zum i n n e r betrieblichen oder
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Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen. Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeltschrift berechtigt nicht
z u der Annahme, daO solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden dllrien.
ES handelt sich htiuAg um gesetzlich eingetragene Warenzeichen, audl wenn sle in dieser
Zeitschrift nicht als solche gekennzeichnet sind.
D ~ c k o r tLeipzig: nI-l8-l!&K&MOO/47/64
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