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Buchbesprechungen
190
Archiv der
Pharmazie
pharmazeutisch-technische Hilfsarbeiten, Warenkunde, Homoopathie, Kindernahr- und
Pflegemittel, Kosmetik, Pharmazeutische Nomenklatur und Begriffserklarungen,Taxieren,
Biicherei, Grundziige kaufmannischer Verwaltungsarbeiten, Krankenkassenwesen und
Krankenkassenabrechnung, Sozialversicherungswesen sowie Vorschlage fur Aufsatze im
Arbeitstagebuch, - kurzum alles das, was die Helferin teils in ihrer Lehrstiitte, teils in
der Berufsschule lernen inulj.
Die Darstellung ist klar und leicht faljbar. Einige Unebenheiten sollten bei der nachsten
Auflage beseitigt werden, z. B. die zu sehr vereinfachte Angabe, Muttermilch enthielte
Milchzucker, Kuhmilch Riibenzucker, - Seifen wirkten ,,infolge der Bildung von saurem,
fettsaurem Alkali". Die Erklarung des Simile-Prinzips ist nicht ganz gliicklich. Johanniskrautol sollte nicht einfach unter den pflanzlichen 6len aufgezahlt werden. Lanette (ohne
einen Kennbuchstaben) sollte nicht als ,,ein synthetisches Wachs" bezeichnet werden.
Wenn auch vielfach auf die rechtlichen Verhaltnisse in RheinlandlPfalz abgestellt, ist
das Buch dennoch fur alle deutschen LLnder zur Helferinnen-Ausbildung und zur Priifungsvorbereitung hochst wertvoll.
E. Graf [R 771
-
Antibiotics
Advances in Research, Production and Clinical Use. Edit. M. Herold
und 2. Gabriel. 778 S., Butterworths, London; Czechoslovak Medical Press, Prag 1966.
Leinen, Preis g 5.5s.
Das vorliegende Buch enthalt in englischer Sprache die ausfuhrlichen Referate der auf
dem Internationalen Antibiotikakongrelj Tom 15.-19.
Juni 1964 in Prag gehaltenen
Vortriige, von denen die meisten durch eine Zusammenfassung und Literaturzitate erweitert sind. Es gliedert sich in 2 Teile; im ersten (80 Referate) liegt der Schwerpunkt auf
den medizinischen Aspekten der Antibiotikaforschung, der zweite (84 Referate) behandelt
chemische, biochemische nnd technologische Probleme. Die Referate enthalten zahlreiche
Abbildungen und Diagramme sowie im Teil I1 gute Formelbilder.
VieIgestaltig wie die Antibiotikaforschung ist auch die Thematik der Vortrage. So werden
in Teil I z. B. folgende Probleme angesprochen : Autoradiographische Verteilungsstudien
bei Penicillinen, Streptomycin und Tetracyclin; Grenzen der Tetracyclinanwendung fur
die Tumordiagnose ; Metabolisierung verschiedener Penicilline ; Verteilung und Ausscheidung hoher Penicillindosen; Effekt von Tetracyclin auf den Foetus ; Klinische Anwendung
von Heliomycin; Pharmakologische Aspekte des Cycloserins; in Teil I1: Biosynthese von
Tetracyclinen, Streptose, Streptomycin nnd Benzochinonen; Hemrneffekt von CO, auf die
Penicillinbiosynthese; Mikrobiologische Umwandlung von Penicillinen ; Effekt von Antibiotika auf die Enzymsynthese der Hefe; Kanamycinanaloge und Derivate ; Konstitution
von Olivomycin; Nichtmedizinische Verwendung von Antibiotika; Analytik von Antibiotika (Farbreaktionen, DC) ; Kulturtechnik; Rheologische Untersuchungen an Fermentationsbriihen.
Ein kurzes Sach- und Autorenregister beschlieljen das Buch, das den Eindruck sorgfaltiger redaktioneller Bearbeitung macht. Sein Wert besteht darin, daO Spezialisten das
Antibiotikagebiet von allen Seiten beleuchten und den Stand der Forschung bis Anfang
J . Knabe [B 781
1964 darlegen.
Pharmaceutical Chemistry. Volume 1: Theory and Application. Edited by L. G . Chatten.
504 Seiten. Marcel Dekker, Inc., New York 1966. Preis S 14,50.
In Deutschland wurde man dem Buch den Titel ,,Die pharmazeutische Analyse" geben,
denn es behandelt in 13 Kapiteln, die jeweils von einem anderen angloamerikanischen
Autor gcschrieben sind, alle Formen der quantitativen Analyse von Arzneimitteln; von der
Gravimetrie uber die verschiedenen mafianalytischen Verfahren bis zur Chromatographie
und der Analyse fetter und atherkcher Ole ist kaum ein Gebiet vergessen, wobei in erster
300. Bd.
1967'2
Buchbesprechungen
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Linie die Britische Pharmakopoe und die USP beriicksichtigt werden, denn der Herausgeber lehrt in Canada. Entsprechend dem Ausbildungsgang in diesem Lande werden keine
chemischen Kenntnisse beim Benutzer des Buches vorausgesetzt, denn es werden Filtrieren,
Kristallisieren, Wligen usw. rnit beschrieben. Ahnlich wird man in der Bundesrepuhlik
Deutschland erst nach der wahrscheinlichen Studienreform vorgehen mussen.
Die Behandlung des gebotenen Stoffes ist einwandfrei, die Ausstattung des Buches selu:
H . Auterhoff [B 781
gut.
Lehrbuch der Pharmaseutischen Chemie. Von H . Auterhoff, 4., mitbearbeitet vcn J .
Knabe. 4., neubearbeitete Auflage. 517 Seiten. Wksenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH,
Stuttgart 1966. Preis: DM 48,OO.
Als 1962 die erste Auflage des Buches erschien, hatte sich der Rezensent die Frage vorgelegt, ob das neue ,,Lehrbuch der Pharmazeutischen Chemie" neben den bereits vorhandenen Lehrbiichern eine Daseinsberechtigung habe. Die Frage wurde bereits damals mit
einem eindeutigen ,,Ja" beantwortet. Wenn eR je dariiber Zweifel gegeben haben sollte,
sind sie inzwischen restlos beseitigt. Allein die Tatsache, daB jedes Jahr eine neue Auflage
erschienen ist, unterstreicht die Bedeutung des Buches und das grode hteresse, das es
gefunden hat.
Der ,,Auterhoff" ist zum Standardwerk seiner Art in Deutschland geworden, nicht nur
fur den pharmazeutischen Nachwuchs auf unseren Hochschulinstituten, sondern auch fiir
den ,,fertigen" Apotheker in Offizin, Industrie, Verwaltung und Wissenschaft und dariiber
hinaus fur alle diejenigen, die auf dem Arznnimittelsektor tatig sind. Uberall wird das
Buch wegen der klaren und iibersichtlichen, knappen und dennoch erschopfenden Dmstellung geschatzt, am allermeisten aber - und das wird den Autoren eine besondere
Genugtuung sein - bei der studentischen Jugend unseres Faches. Urspriinglich wurden
hie und da Zweifel laut, ob man einem Pharrnaziestudenten ein so anspruchsvolles Lehrbuch, das sehr vie1 a n Kenntnissen voraussetzt, bieten durfte. Es hat sich aber gezeigt, daB
die Konzeption des Buches vollig richtig war und daS die Autoren mit der Einschatzung
der Geisteshaltung unserer Jugend durchaus recht hatten; kein Pharmaziestudent morhte
heute ohne den ,,AuterhoffLiauskommen. Der Rezensent kann aus eigener Erfahrung im
Hochschulunterricht berichten, dad jede Neuauflage mit Spannung erwartet und gekauft
wird, ohne daB deswegen die Llteren Auflagen beiseitegslegt wiirden. Da die Autcren, urn
das Buch nicht zu umfangreich werden zu lassen, von Auflage zu Auflage Streichungen
vornehmen miissen, greift man gelegentlich ,Tern auf eine altere Auflage zuriick, in der man
dann das Gesuchte findet.
Am Charakter aes Buches hat sich auch in der 4. Auflage nichts geandert. Besonders
hingewiesen sei noch einmal auf die starke Betonung der ana,lytischen Seite der Pharmazeutischen Chemie, die zwangskufig in der Tatigkeit des Apothekers und somit in der
Ausbildung des Nachwuchses einen immer groBeren Raum einnimmt. Auch die Pharmakologie und Toxikologie d e i abgehandelten Arzneimittel werden in knapper und prgziser
Form geschildert.
Es gilt das gleiche, das bereits bei der Besprechung der ersten Auflage gesagt werden
konnte: Theorie und Stoff sind in dem Auterhoffschen Buch hervorragend gegeneinander
ausgewogen. Auf verhaltnismlBig engem Raum wird eine geradezu erstaunliche Fiille von
Arzneimitteln gebracht. Der Leser erhalt dadurch einen reprasentativen Querschnitt iiber
den derzeitigen Stand der Dinge. Da auch die Entwicklung auf dem Gebiet der industriell
herg&ellten Arzneifertigwaren (Spezialitaten) bis in die allerneueste Zeit beriicksichtigt
werden konnte, ist das Buch tatsachlich up t o date, was besonders anerkannt werden SOL
Hierdurch erhalt das Werk iiber den Rahmen des Lehrbuches hinaus den Charakter eines
Nachschlagewerkes.
Das Buch ist wie alle friiheren Auflagen von Joachim Knabe rnitbearbeitet worden und
spiegelt auf jeder Seite die grode Scrgfalt wieder, mjt der die Autoren zu Werk gegmgen
sind. Es 1LSt heute keinen Wunsch mehr offen. Alles in allem: Ein lobenswertes Buch!
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