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Buclibesprechungen
Buchbesprechungen:
Pharmacology of the Skin, I
S.Shuster and M.W.Greaves, Eds., Springer-Verlag,520 pages, 78 figures,
DM 480.
In this multi-authored work (29 chapters), there is surprisingly little
overlap. The initial chapters progressively describe the eptdermis and the
dermis, with adequate reference made to major biochemical processes such
as keratin and cross-linked envelope formation, Lipogenesis and matrix
component biochemistry. A clear account of the blood and nervous systems
and an overview of the role of immuno-competent cells complete the major
aspects of skin function. One of the longest chapters is devoted to the
immunopharmacologyof mast cells. Considerable discussion is centered on
tissue and species differences and it is proposed that due care should be
exercised in discussing functions of human skin mast cells by extrapolating
from rodent data. A description of skin appendages including hair, nail,
sweat glands and sebaceous glands completes the overview of skin structure and function in some 200 pages.
There follow 13 chapters on the major mediators in skin pharmacology
covering sex-steroids, histamine, prostaglandins and on to the cytokines.
The section on mediators is of particular interest in that the old and new families are both reviewed in a critical style. Despite a simpler chemical
structure, histamine plays a role in skin pharmacology which is as complex
as that of arachidonic acid metabolites or interleukins. In no case can a
clear mechanistic pathway be identified which will herald new therapies. In
the particular case of the cytokines, a most useful synopsis is presented
which makes excellent background reading for those tempted to enter this
area of research. It is quite appropriate that the authors underline the potential interest that this theme bears in forging a link between immunology and
dermatology.
The final chapters devoted to the inflammatory response and its relation
to skin diseases provide a concise introduction to this key area in skin pharmacology which is spurred by a lack of relevant animal models for human
disease.
References are ample, diagrams are clear and explicit but some of the
photoplates lack resolution. Overall, the Editors have achieved their objective of providing a solid base for those who may not be fully acquainted
with the area of skin pharmacology. This work may be regarded as the
"shorter-form'' of some of the major textbooks and Volume I1 is eagerly
awaited. [B166]
B. Shroot, Nice (France)
7 Thioether, Thiole, Dithiocarbonsamn und Disulfide: Phase-II-Reak-
tionen, von J. Caldwell und H.M. Given.
Im Kapitel 1 wird eine allgemeine Einfiihrung zur Chemie, Biochemie
und Xenobiochemie des Schwefels gegeben, auch unter gebiihrender
Beriicksichtigung der historischen Entwicklung. So wurde beispielsweise
anfang des 19. Jahrhundertsdas schwefelhaltigeCystin als erste Aminosiiure iiberhaupt isoliert. Etwa 0.2-0.7% der Trockenmasse lebender Organismen besteht aus Schwefel in den verschiedenstenFormen. Trotz der Strukturvielfalt organischer Schwefelverbindungenin der Zelle gibt es viele verbindende Gemeinsamkeiten, die in Kapitel 2 besonders herausgestellt
werden. Etwa 30% aller heute angewandten Insektizide, Askarizide, Nematizide, Herbizide und Fungizide enthalten laut Kapitel3 Schwefel. Auch in
der Kauuchuk-lndustrie, in der Papier-Industrie und vielen anderen lndustriezweigen nehmen Schwefelverbindungeneinen festen Platz ein. Unter
den Arzneistoffen gibt es kaum eine Indikationsgruppe, in der keine
Schwefelverbindungen vemten sind. In Kapitel 6 wird alle Information
zum Metabolismus anorganischer Schwefelverbindungenzusammengetragen. Die beiden letzten Kapitel behandeln den Metabolismus der weiter
oben genannten GNppen organischerSchwefelverbindungen.
Die Fiille des zusammengetmgenen Materials iibemcht in jedem
Kapitel. Wer sich iiber schwefelhaltige Arzneistoffe und verwandte S u b
stanzen informieren will. kann an diesem umfassenden Werk nicht voriibergehen. [B167]
K.Hartke, Marburg
Sulphur-Containing Drugs and Related Organic Compounds
Herausgeber: L.A.Damani, King's College, London University, Bd.2: Analytical, biochemical and toxicological aspects of sulphur xenobiochemistry, Ellis Honvood Ltd., Chichester, England, Bd. 2 A 35 E, Bd. 2B: 35 E
Inzwischen ist der 2. Band der dreibhdigen Monographie iiber
"Sulphur-Containing Drugs and Related Organic Compounds", Hrsg.
L.A.Damani, erschienen. Wie Band 1 so ist auch Band 2 in die beiden Teilbfinden 2A und 2B untergliedert, die jeweils in 7 Kapiteln umfassend iiber
die analytischen, biochemischen und toxikologischen Fragen der Xenobiochemie des Schwefels informieren.
In Bd. 2, Teil A, werden folgende Themen abgehandelt:
Kap.1: J.C.T.Lung diskutiert den Einsatz von [35S]-markierten Verbindungen in der Arzneimittelforschung. Dabei geht er sowohl auf die komSulphur-Containing Drugs and Related Organic Compounds
merziell erhdtlichen [35S]-markierten Ausgangsmaterialien als auch auf
Chemistry, Biochemistry and Toxicology
deren Umwandlung zu [35S]-markerten Anmistoffen ein, insbesondere
bei Thyreostatika. - Kap.2: Hier informieren ID.Wilson und J.K.Nicholson
Volume 1: Part A, Metabolism of Sulphur Functional Groups
Uber die Analyse von Thiolen und Disulfiden in K6rperfliissigkeiten Als
Herausgeber: L.A. Damani, King's College London, University of London.
Methode
der Wahl gilt die HPLC. Ausfiihrlich werden die verschiedenen
- Verlag: Ellis Horwood Ltd., Chichester, 35 Pfund Sterling
Derivatisierungsreagenzien besprochen, um Veriinderungen der labilen
Von der 3-bhdigen Obersicht des Ellis Honvood Verlages iiber "SchweThiole auf der Siiule zu verhindem. - Kap.3-5: Mehrere Autoren referieren
felhaltige Arzneistoffe und venvandte organische Verbindungen" ist nach
iiber unterschiedliche Aspekte von S-Oxygenasen, d.h. iiber Chemie und
Band 1, Teil B (vgl. meine Besprechung Arch. Pharm.)inzwischen auch
Biochemie,
iiber chirale Sulphoxidationsreaktionenund Uber pharmakogeBand 1, Teil A, erschienen, Er ist in folgende Kapitel untergliedert:
1 Aspekte zur Chemie, Biochemie und Xenobiochemie des Schwefels, netische Fragen beim Menschen. Verantwortlich fiir die S-Oxidationsind
vomehmlich zwei Enzymsysteme: flavinhaltige Monooxygenasen und Cyvon L.A. Damani. tochrom-P-450-Monooxygenase.Chirale Sulphoxide sind durch chemische
2 Natiirlich vorkommende Schwefelverbindungen,von A.B. Henley und
G.R. Fenwick. oder enzymatische Methoden der asymmetrischen Synthese erhiiltlich.
3 Landwirtschaftliche Bedeutung der Schwefelxenobiotika, von G.T. Beim Menschen ist die FKhigkeit zur Bildung von Sulphoxiden unterBrooks. schiedlich ausgepriigt und von genetischen Faktoren bestimmt. Kap.6-7:
4 Schwefelverbindungen als industrielle und medizinische Hilfsstoffe,
R.Weinshilbown bespricht hier Biochemie und pharmakogenetische
von L.A. Damani und M. Mitchard. Aspekte von Thiol-S-methyltransferasen.Zwei Enzyme fUr die Ihiol-S5 Anorganische Schwefelverbindungen,von J. Westley. 6 Thioether, Thiole, Dithiccarbonsiiurenund Disulfide: Phase-I-Reaktio- methylierung spielen bei Siiugetieren eine Rolle: die Thiopurin-S-methyltransferase (TPMT) des Cytoplasmas und die membrangebundene Thiolnen. von L.A. Damani. -
-
Arch. Pharm. (Weinheim)323,125-126
(1990)
OVCH Verlapgesellschaft mbH, D-6940 Weinheim, 1990
0365-6233/90/0202-0125$02.50/0
Buchbesprechungen
126
methyltransferase (TMT). Ihre Verteilung und Aktivitiit ist bis zu einem bestimmtenAusmd genetisch determiniert.
Bd. 2, Teil B, umfdt folgende Gegenstinde:
Kap.1: Die Wechselwirkung von schwefelhaltigen Xenobiotika mit Cytochrom-P-450 und Glucuronyltransferasen wird von H.G.Oldham
dargelegt. Als Beispiele dienen zahlreiche Arzneistoffe mit Schwefel in
den unterschiedlichsten Oxidationsstufen und funktionellen Gruppen. Kap.2: Hier bespricht PA.Crookr detailliert den Reaktionsweg von schwefelhaltigen Xenobiotika mit Methyltransferasen vom Typ des S-Adenosylmethionins. Dabei wird ausfiihrlich auf stereochemischeAspekte eingegangen. - Kap.3: Der Saugetier-Organismusverfiigt iiber einen sog. SulfanPool, d.h. physiologisch verftigbaren Schwefel auf der Oxidationsstufe 0
bis -2. Dieser wird iiber Cystein aufgebaut und dient zur Entgiftung von
Cyanid und zum Aufbau der Eisen-Schwefel-Zentren in MitochondrienProteinen der Atmungskette. - Kap.4 Physiologische und toxikologische
Gesichtspunkte von Thiol-Disulfid-Austauschaktionensind Gegenstand
d i e m Kapitels. Sie sind nicht nur f i r die Regulation der Funktion individueller h t e i n e von grokr Bedeutung sondern auch fir komplexe biochemische Prozesse. - Kap.5/6 P-Lyasen spalten Cystein-Konjugatein Thiole,
Brenztraubensaure und Ammoniak. Sie finden sich in der Leber, in der
Niere und im Intestinum. Ihre Isolierung, Reinigung und Struktur-Wukungsbeziehung wird besprochen; aukrdem die Bildung toxischer Thiole
bei der Spaltungsreaktion. - Kap.7: Im letzten Kapitel bespricht RRDalvi
die toxikologischen Folgen des CS2-Metabolismus. Der nicht-mhsomale
Abbau fiihrt im ersten Schritt zur Addition korpereigener Nucleophile an
CS2 unter Bildung von Verbindungen, die zum Teil neurotoxischeWirkungen haben konnen. Der mikrosomale Abbau durch Cytochrom P-450 liefert
C Q und zwei reaktive S-Atome. die durch kovalente Bindung an M h
molekiile der Zelle fiir hepatoxische Wirkungen verantwortlich gemacht
werden.
Wie Band 1 so gibt auch Band 2 einen umfassenden Uberblick iiber die
vorstehend angedeuteten Aspekte der Xenobiochemie des Schwefels. Die
einzelnen Kapitel schliekn mit einem detailtierten Literaturveneichnis,
das den Zugang zu den eigentlichen Quellen ermoglicht. Auch wer sich nur
iiber Teilfragen informieren machte, findet einen bequemen Einstieg, da
die Einzelkapitel abgeschlossene Sammelreferate darstellen und ohne
KeMtnis vorheriger Kapitel zu verstehen sind. So wird das vorliegende
Werk all jenen eine unschatzbare Hilfe sein, die sich uber Chemie, Biochemie und Toxikologie von Schwefelxenobiotikainformieren wollen. [B 1681
K. Hartke, Marburg
t3 VCH Verlagsgesellschaft mbH. D-6940 Weinheim. 1990 -Printed in the Federal Republic of Germany
Vemtwodich fUr die Redaktion: Prof. Dr. W. Wiegrebe. PharmazcutischesJnstitut der Universigt Regensburg, Universiatsstde 31, Postfach 397, D-8400 Regensbutg.-Anzeigenleitung: R.J. Roth, D-694 Weinheim-VCH VerlagsgesellschaftrnbH(GescMtsfllhrer: Hans Dirk KUhler), Postfach 101161,D-6940 Weinheim- Alle Rechte,insbesondere
die der obersetzung in fremde Sprachen. vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift dad ohne schriftlicheGenehmigungdes Verlages in irgendeinerForm-durch Photokopie. M h
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