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Aus den Meetings der Royal Soeiety im v. M. diirfte Moss eine
Mittheilung von Dr. G u t h r i e uber einige das Verbaltniss von Electricitat zu Warme illustrirende Versuche wiedr rzugeben sein. Bringt
man in die Inductionsdistanz eines electrischen KBrpers einen erhitzten, electrisch neutralen Kiirper. so wird die Electricitat des Erstern
schnell und volhtandig entladen. Diere Neigung, Electricitat abzugeben, wachst mit der Nahe und der Temperaturgrade des neutralen
KBrpers; doch hat in rnanclien Fallen die Natur des Materiales Einfluss
auf dieses Phanomen. Die Erschrinung zeigt sich auch bei verschiedcnen Flammen. Dr. G u t h r i e nimnit die Existenz einer electrischen
Coercitirkraft an, urn diese Vorgange zu erklaren.
I n einer der jiingsten Sitzungen der Society of Telegraph Engineers
wurde eine interessante Beobachtung angekundigt. I m Laufe von
Experimenten, in denen es sich darum handelte, einen electrisch hijchst
widerstandsfahigen KBrper zu finden, machte Herr W. S m i t h die
Wahrnehmung, dass Selen, wenu gegen alles Licht gescbiitzt, vie1
widerstandsfiihiger ist, als wenn dem Lichte ansgesetzt. Die Empfindlichkeit des Selens in dieser Reziehung ist so gross, dass es geniigt,
mit der flachen Hand zwischrn einer in einen Strom eingefLigten
Selenstange und einem mehrere Fuss von derselbeu placirten Gaslichte
hindurchzustreicben, urn cine Verminderung der Leitungsfahigkeit, resp.
Vermehrung der Resistenz, zu beobachten. Um die Temperatureinflzsse' auszuschliessen, war die das Selen enthaltende Glasriihre wiihrend
der Experimente in Wasser gelegen.
69. Specificationen von Patenten fir Grossbritannien und Irland.
799. M. B e n s o n , London. (Fiir H. F. Honell, Saint Catharine,
Canada.)
,,Reinigung von Mineralolen.u
Datirt 16. Marz 1872.
Das Verfahren bezweckt insbesondere die weitere Verarbeitung der in den gewahnlichen Destillationsprocessen van Petroleum sich ergebenden Riicksttinde. Es
besteht in Erhitzen dieser Theere rnit gewissen Chemikalien - die Specification giebt nicht die mindeste Andeutung iiber deren Natur - nnter stetigem Umriihren nnd Absetzenlassen ; sodann Behandeln der van den graberen Unreinigkeiten
befreiten Masse rnit kochendern Wasser ebenfalls unter fleissigem Umrtihren , nnd
schliesslich Stehenlassen der Fliissigkeit behufs vollstiindiger Ftillung.
801. E. L a p o r t e und C. D. F o n t a i n e , Briissel.
von Taback."
,,Beizen
Datirt 16. Miirz 1872. P. P.
Reine Carbolstinre wird eine kurze Zeit mit Wasser aufgekocht, vou der erbaltenen Lijsnng setzt man 1 0 his 20 Tropfen zu j e einer Gallone kalten Wassers, und
in einem so zuhereiteteten Bade lisst man die Tabacksbliitter eine Stunde Iang
liegen, worauf selbe dann allmtilig getrocknet werden. Durch diese Priiparation 8011
der Taback einige seiner schiidlichen Eigenschaften verlieren.
800. F. W. G e r h a r d , Wolverhampton, und J. Lig h t jun., Bradley,
Eogl. ,Eisen- und Stahlfabrikation."
Datirt 16. Miirz 1872.
Eisenhammerschlag, oder Eisenerze, oder ein Gemenge beider wird ruit Pech
und Kalkmilch, oder auch kohlensaurem Kalke zu einer plastischen Masse angerllhrt und diese zu Ziegeln geformt. Die Ziegeln werden nach dem Trocknen oder
auch Backen in kleinen Oefen mittelst cingeleiteten Kohlenoxydes reducirt. Um
Schmiedeeisen eu gewinnen werden folgende Proportionen angerathen:
77 Theile Eisenhammershlag,
114 Bitumen,
lli kohlensaurer Kalk,
Eisenerz (Iliimatit oder Magnetit),
oder 73
139
Bitumen,
133 Kalk.
Fur die Stahlhereitung wird der plastischen Masse 1 bis 5 pCt. Manganoxgd
eugeaetzt.
Haudelt es sich um die Darstellung von Gusseisen, so sol1 eine Mischung von
70 Theilen Hammerscblag, oder Erz,
124. kohlensaurem Kalk,
10
Bitumen,
7f. Holzkohle, oder sonst einer Kohlenart
ein gutrs Material liefern.
-
-
802. M. B e n s o n , London. (Fiir M. P. Hayes, Seaforth, Canada.)
,Verdampfungsgefasse.'
Datirt 16. Milrz 1 8 7 2 .
Die zum Eindampfenbder Salzsoole dienenden Pfannen werden mit doppelten
Wllnden nmgeben, urn Warmeverlust durch Strahluog zn vermeiden. Zwischen den
Wenden sind Rohren eingelegt, und die Soole passirt durch diese Rijhren bevor sie
in die Ffannen kommt. Der von der innern bis zur iiussern \\'and sich erstreckende
Rand der Pfanne hat eine Aufwilrtsneigung von 60'.
804. L. A. und J. B r o d e , Glasgow. ,Substitut fiir Holz,
Pappendeckel u. dergl."
Datirt 1 6 . iiliirz 187%. P. P.
Holzstaub, nit oder ohne etwas Torf, wird mittelst Kleiaters zu einem Teige
angemacht, und der Teig in irgend eine gewiinschte Form niodellirt.
812.
E. Gibou, L. D u s a r t und C. B a r d y , Paris.
von Starke in Zucker."
,Urnwandlung
Datirt 18. Milrz 1872.
Anstatt StBrkemehl, Celluloae etc. in offeneu Gefissen mit verdiinnten Silnrea
zu behandeln, wird diese Operation in geschlossenen Cylinderu unter einem Druck
von 3 bis 4 Atmospharen ausgefuhrt. Die MengverhLltnisse sind: 1 Cub.-Meter
Wasser und 2 Kilogr. Schwefelsgnre auf 2 0 0 0 Kilogr. trockne Stiirke. Die Operation dauert ein bis zwei Stunden. Will man einen dichten Syrup erhalten, so
braucht man nur die Menge des Wassers zu vermindern. Statt Schwefelsiiure mag
auch eine andere Saure verwandt werden, doch eignet sich erstere besonders gut fiu
die Gewinnung von trockneni Gnmmi.
Der Vortheil dieses Verfahrens hesteht in der Cewinnung des gewiinschten Produktes in einer einzigen Operation, da weder Concentration, resp. Eiudainpfen zur
Trockne, noch auch -- in Folge der Reinheit des Produktes -. Filtration nijthig sind.
206
817. G . H. C. H e d l e y , Wolverharnpton. ,,Entziindliches Material."
Datirt 19. hIiirz 18T2.
P. P.
Holzstihchen mit einer aus Harz und Iiolilenstaub, oder Ziegelmehl, oder Sand
bestehenden htiscliung iiberzogen
827. J. H. J o h n s o n , London. (Piir E. A. A. Lamarre, Paris.)
.Mischungen f i r Signalfeuerwerk.'
Datirt 19. hlgra 1872.
P. P.
Um deutlich gefbbte Lichter fur Signalfeuerwerke zu erlialten , werden die
folgenden Vorschriften gegeben:
Fiir weisses Licht 100 Theile chlorsaures Iiali,
10
- Schwefelantimon,
15
- gekoclites Leinsaarnenol.
50
- chlorsaures Iiali,
Fur rothes Licht
- salpetersauren Strontian,
50
5
- Iluizkolile
und so vie1 Leinsamenijl, als erforderlich um die hfasse zu kneten.
5 0 Theile chlorsaures ICali,
Fiir griines Lictit
50
- salpetersauren Baryt,
5
- Holzkohle
und Leinijl wie vorher.
Als Specialitat i n diesen Angaben wird das Leinsamenol reclamirt, das ubrigens durch Terpeiitiniii oder ein I-Iarz ersetzt werden mag.
831. A. P y e - S m i t h und C. R i b b a n s , Greenwich. ,,Wiirme
nicht leitende Composition.('
Datirt 19. hlLrz 1 8 i 2 .
Urn Dampfkessel, Dampfrohren etc. gegen Abkulilung zu schutzen, werden folgende Coiiipositiunen fur Ueberziige vorgesclilagen:
1; Centner l'opfcrtt~on,
24 Pfunde Holzsigestaub,
12
- feiiie Ilobelspiine,
25 Kuhhaare,
18
- Tlleer,
18
- Wasserglas, sp. Gew. 1.7,
5 Pinten Creosot,
oder
1+ Centner Thon,
2 4 Pfunde Korkstaub,
4
- Kuhhaare,
18
- Tlieer,
25
- Waeserglas, sp. Gew. 1.7,
10
lireide,
5
rohe Seife,
7 Pinten Creosut.
Als Uinhullung fiir Wasserleitungsrobren (kaltes Wasser) sol1 folgende Mischung
vortheilhafler soin:
Centner Thon,
2 8 Pfunde Iiolzsiiiyeniehl,
feine IlubelbpSne,
28
4
- Iiubliaare,
90
- Nstronsilicat, sp. Gew. 1.7
30
- Tbeer,
10
- Kreide,
20
kuhlensauren Kalk, (gepulv. Kalkstein),
G
Seife,
1 0 Pinten Creosot
und etwaa warme,? Wasaer.
18
207
835. N. P r a d a , Trebbin bei Berlin.
,,Prlservirung thieriscber
Substanzen.
Datirt 1 9 . RZiirz 1872.
Essigsaure oder Losung eines Acetats wird in die Rlutgefiisse eines geschlachteten Thieres, am besten sogleich nacli der Todtung, injicirt. Nach einer anderen
Methode wird die zu bewahrende thierische Substanz einige Zeit in den genanriteu
Fliissigkeiten weichen gelassen. Dem Acetatbade mag auch etwas Gelatine beigemengt werden.
836. D. N i c o l l , London.
,,Wasserdichte uiid flammerisichere
Composition.':
Datirt 19. Wirz 1 8 7 2
Die wasserdicht und Barnmensicher xu rnacheuden Gewebe werden in ein Bad
aus 6 Theilen Alaun, 2 Borax, 1 Natronwolframat und 1 Dextrin in Seifenwasser
getaucht, nach sorEMltigern Uuischwenken darin Iieraimgenornmen, bei l o o o getrocknet unti nacliher gebiirstet. Dau Destrin sol1 ein besseres Anhaften der Salze
an dem Gewebe bewerkutelligeu.
Wtinscht man ein Gespinnst blos geaeii M'asser zu schiltzen, so ersetzt man
dau wolframsaure Netron durch noch mehr Borax.
70. Titelubersicht der in den neuesten chemischen Journalen veroffentlichten Aufsatze (18.Pebruar bis 3. Pam.)
I. A n n s l e n d e r C h e r n i e u n d P h a r m a c i e .
(Bd. 1GG. Heft 2.)
H l a s i w e t z , H. und I i a c h l e r , J. Ueber einige Derivate der Sulfocarbaiiiinvaure.
B e r t h e l o t , 11. Dildung von Acetylen durch die dunkle Entladung.
B o e t t g e r , K u d . und P e t e r s e n , T h . Ueber einige Stickstoffverbilldungen des
Anthrachinons.
C a r n e l l y , T h o r n a u . Ueber die Vauadate des Thalliums.
G r i m s l i a w , H a r r y . Ueber Aethylamyl.
S c h o r l e r n i n e r , C. Ueber die 1lept:uie des Steiniils.
M a u t h n e r , J u l . Beitrage zur lienntnisa des Neurins.
J a g n , X ic. Demerkung iiber me& Wasseriuftpumpe.
H i n t e r b e r g e r , Fr. Ueber das Excretin.
11. P o l y t e c h n i s c h e s J o u r n a l v o n Dingler.
(Bd. 2 0 7 . Heft 8.)
M o r r e l , T. Ueber die Bestimmung des Schwefels im Stabeisen unti Stahl.
S i r e , G. L'eber einen Apparat init constantein Niveau zur Pipetten-Fullung bei
der Silberprobe auf nassern Wege.
S a n s t a d t , E. Ueber die Gegenwert des Goldes im Meerwasser.
M o r g a n , W. Bernerkungen zu der Abhaudluug vou U n g e r iiber den Ultramarin.
L o r s c h e i d , J. Ueber die Kothfiirbung des Bleiweiss.
P a t e r a , A. IJntersuchung zweier feuerl'ester Thone aus den1 Moriiutecher Thalc
in Iirain.
S e e l h o r s t , G. Ueber Phosphore (Leuchtsteine)'
J e a n , F. Ueber die chernische Analyse der Seifen.
S m i t h , 'w a t s o n. Ueber die Destillstion des Hokes.
V i d e k y , L. Der Asphalt, seine Gewinnung, Bereitung und Verwendung in der
Technik.
H o u z e a u , A. Ueber die Crstimmung deu im Lcuchtgaae cuthaltenen Ammoniaks.
W a n k l y n , J. A. Ueber die Wirkung puroder Filter.
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