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Das Nitrosoitthylanilin ist ein schwach gelblich gefarbtes, bittermandelijlartig riechendes Oel, welches schwerer als Wasser und darin
unlijslich ist, leichtliislich in Alkohol und Aether. Es ha,t eine neutrale
Reaction und verbindet sich weder rnit Sauren, noch mit Basen. Auch
von gewiihnlicher starker Salasiture und Salpetersiture wird es geliist.
jedoch erleiden diese Liisungen unter Gasentwicklung alsbald Zersetzung. Versetzt man die salpetersaure Liisung nach einigen Stunden
mit Wasser, so wird ein aus Alkohol in gelben Nadeln krystallisirender neutraler Kijrper ausgeschieden. Un terwirft man des Nitrosoithylanilin der Destillation fiir sich, so geht nur ein geringer Theil nnverandert iiber, wahrend sich der groaste Theil unter Rildung gelber
Dampfe und Hinterlassung von vie1 Kohle zersetzt. Wird seine
alkoholische Liisung rnit Zink und Schwefelsaure behandelt, so wird
es wieder in Aethylanilin zuriickverwandelt.
Ich beabsichtige, auch noch das Nitrosomethylanilin darzus tellen.
73. O t t o N. W i t t : Ueber Sebacylsaure.
(Eingegangen am 21. Februar; verl. in der Sitzung vou Hrn. Oppenheirn.)
Schon vor langerer Zeit begann ich eine Untersuchung der Sebacylslure, ihrer Umsetzungen und der wenig gekannten unter ihren
Salzen. Eine Notiz im zweiten Hefte (S. 130) der diesjahrigen ,,Berichte" belehrt mich , dass gleichzeitig auch E. N e i s o n drnselben
Gegenstand bearbeitet und veranlasst mich, schon heute einige meiner
bisher erzielten Ergebnisse als vorlaufige Notiz der deutschen chemischen Gesellschaft mitzutheilen.
1. Wahrend die meisten Salze der Sebacylsaure rnit den Oxyden
der schweren Metalle unlijsliche Niederschlage darstellen, zeigt das
Kobaltsalz ein ganz eigenthumliches Verhalten. Bringt man frisch
gefalltes Hobaltcarbonat in eine siedende wasserige Liisung von Sebacylsaure, so wird dasselbe unter Kohlensaureentwickelung geliist.
LIsst man die rosenrothe Liisung erkalten, so fallt die iiberschiissjge
Sebacylsaure krystallinisch nieder und wird von der Losung des neu
entstandenen Salzes durch Filtration getrennt. Diese Lijsung scheidet
beim Verdampfen krystallinische Krusten des in Wasser, Alkohol und
Aether vijllig unliislichen Salzes C, 13, 0, Go
2 H, 0 aus. Bei
freiwilligem Verdunsten entsteht dasselbe Salz in rosenrothen , aus
mikroskopisch feinen, concentrisch gruppirten Nadelchen bestehenden
kugeligen Kiirneru; dazwischen finden sich Drusen von besser entwickelten durchsichtigen , rubinrothen, prismatischen Krystallen derselben Verbindung.
Rei 1200 verliert das Salz den griissten Theil seines Wassers,
wobei es sich prachtvoll violett farbt; der letzte Rest des Wassers
+
rntweicht bei etwas hiiherer Temperatur, wobei indess eine gleichzeitige sehr geringe Zersetzung stattfindpt. Man findet daher stets
etwas zuviel Wasser. Bei gesteigerter E-litze entweichen stinkende
brennbare Gase, das Salz schmilzt und verbrennt unter Zurkklassung
von Kobaltoxyd. Die fiir die Zusammensetzung gefundenen Zahlen
sind :
Theorie.
Cl0 H I , 0 ,
Go
2H, 0
200
59
36
295
67.80
20.00
12.20
100.00
Versuch.
20,074
_ _ 12.640
____
-
Einmal erhielt ich bei raschem Eindampfeu der wiissrigen Liisung
prachtvoll violett gefarbte Krystalle des wasserfreien Salzes
c, 0 H I 0 , c o .
2. Zur Bereitung griisserer Mengen von Sebacylsaure verfahrt
man nach meiner Erfahrung am besten so, dass man Ricinusiil mit
iiberschiissiger starkster Natronlauge mischt, das Cremenge einige
Stunden bei 40° stehen lasst, den entstandenen harten Kuchen von
der geringen Menge ausgeschiedener wiissriger Fliissigkeit trennt,
zerstampft, rasch trocknet und in einem eisernen Gefass unter Umriihren erhitzt, solange das Gemisch nach Caprylalkohol riecht, nach
dern Verschwinden des Letzteren aber (wobei das Gemisch beginnt
sich zu br8unen) sofort in kaltes Wasser ausschiittet. Unterlisst man
diese Vorsichtsmassregel oder erhitzt man weiter , so schmilzt das
Gemisch unter Entwickelung stinkender , leicht entziindlicher Gase
nnd liefert beim nachherigen Liisen der Schrnelze und Zersetzen der
Liisung mit Salzsaure statt der Sebacylsaure vie1 einer andern braunen,
durch Thierknhle nicht entfarbbaren , bei 45 -500 schmelzenden,
amorphen, in Wasser unloslichen Saure, deren Zusammensetzung,
Salze und Verhalten gegen Reagentien ich eingehend zu priifen beschaiftigt bin. Das Resultat dieser Arbeiten hoffe ich in Balde mittheilen zu kiinnen.
0 b e r l a h n s t e i 11 a./Rh., den 13. Februar 1874.
74. F. W i b e l : Das Verhalten der Calciumphosphate zu Calciumcarbonat in hoherer Temperatur.
(Mittheilungeu ans dem Chem. Laboratorinm zu Hamburg, 111.)
(Eingegangeu am 21. Februar; verlesen in der Sitzung von Hm. O p p e n h e i m . )
Es sind sehr viele und wichtige Substanzen bekannt, welche
wesentlich oder zum Theil aus Gemengen von Calciumphosphaten
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