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stellt werden, die der echten Goldbronce wenig oder gar nicht nachstehen; dabei ist sie unver8nderlich an der Luft, deckt sehr gut und
wird nach den beschriebenen Methoden als sehi leichtes, feines Puiver
erhaiten, das sich leicht mit Gumrni oder Firnissen verreiben Ilisst.
Da nun auch seit Kurzem der Preie der VanadprBparate ermassigt
i s t , so sind Versuche die Metavanadsiiure als Qoldbronce zu verwerthen jedenfalls anzuempfehlen.
M a c c l e s f i e l d , Mai 1876.
235. H. Vohl: Ueber den Nachweis des Schwefels in organischen
Verbindungen.
(Eingegangen am 6. Juni, verlesen in der Sitzung yon Hrn. Oppenheim.)
I n diesen Berichten I X , S.456 macht W. W e i t h in seiner
Abhandlung iiber das Methenyldiphenyldiamin folgende Anmerkung:
,,Zur Priifung auf Schwefel bediene ich mich der von B u n s e n ,
(Annal. d. Ch. und Ph. 138, S. 226) dann r o n S c h i j n n (Zeitschr. f.
Ch. 1869, S. 664) angegebenen Methode (Erhitzen mit Natrium, Nachweis des Natriumsulfids durch Nitroprussidnatrium); da diese Methode nicht in die Lehrbacher iibergegangen ist, erlaube ich mir auf
sie aufinerksam zu machen. Sir hat mir bei keiner schwefelhaltigen
organischen Verbindung versagt. Auch nicht Lei fliichtigen Substanzrn, wie Allyl- und Aethylsenfd u. s. w.'
Zu dieser Anmerkung habr ich zu Lemerken, dass diese Methode
von mir im Jahre 1863 zuerst angrwandt und veriiffentlicht wurde
und zwar in meiner Abhandlung ubrr die Bestimmung des Schwetels
in atherischen Releuchtungsstoffen und in den unter
80" C. siedend r n Kohlenwassei.~toffeIi des leichten SteinkohlentheerGls (U i n g l .
polyt. J. CLXVIII, S. 49; Zeitschr. f. analyt. Ch. 11, S. 442; Jahrb.
uber d. Fortschr. d. Ch. von H. W i l l , 1863, S.777). Diese Method?
stammt demnach weder von K u n s e n noch von S c h i j n n her. Ersterer erwiihnt derselben erst 1866 und Letzterer 1869. Zuletzt babe
ich 1875 diese Methode nochmals beschrieben in rneiner Abhandlung
iiber das Petroleom in hygienischer Beziehung und hinsichtlich seiner
Verunreinigungen. ( D i n g l . polyt. J. CCXVI, S. 47; Deutsch. Industriezeitung 1875, S. 213; Polyt.-Centralblatt 1875, S. 896; IndustrieBlLtter 1875, No. 27,
242; W a g n e r ' s Jahresb. d. ch. Technologie
1875, S. 1050).
Diese Methode ist ganz vortrefflich, wenn es sich nor daruni
handelt e i n e n S c h w e f e l g e h a 1 t u b e r h a u p t nachzuweisen , oder
wenn man schon im Voraus weis in wrlcher Form derselbe irr der
zu untersucbenden Susta-m n u r vorkoniincn kann. Sie hat jedoch
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s.
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uur einen geringen Werth, wenn es sich um das Erkennen der Form,
i n welcher der Schwefel in der Verbindung vorkommt, handelt,
weil nicht nur der Schwefel als solcher, sondern auch seine S a u e r s t o f f v e r b i n d u n g e n bcim Behandeln mit Rlkxlinietallen zur Bildung
ron Schwefelalkalimetallrn Veranlassung geben.
Sol1 die F o r m , in welcher der Schwefel in Verbindung vorkommt,
nachgewiesen werden, so muss nach dem Nachweis desselben vermittelst der Alkalimetalle , noch nachfolgende Prkfung vorgenommen
werden. Dirselbe besteht darin, dass man die Verbinduug rnit einer
Aufliisung von Kalkhydrat und Bleioxyd in Glycerin Zuni Sieden erhitzt.
Zur Darr-tellung dieser Auf lijsung vermischt man 1 V. destillirtes
Wasser mit 2 V. reinem Glycerin in einer Kochflasche, erhitzt zum Sieden und serzt frisch bereitetes Kalkhydrat in kleinen Mengen so lange
z u der Flussigkeit, bis sie vollstandig gesattigt ist. Alsdann giebt man
frisch bereitetes Bleioxydhydrat oder auch gescblammte Bleiglatte im
Ueberschuss hinzu und lasst einige Minuten lang schwach aufkochen.
Man Iasst den Kolben fest verkorkt erkalten und giesst die geklarte
Flussigkeit voni Bodensatz in ein gut zu verschliessendes Glas ab.
Vor der Luft resp. Kohlensriure geschutzt erfahrt das Reagens keinc
Veranderung.
Wird rnit der Flussigkeit eine organische Substanz erhitzt, welch(,
den Schwefel als solchen enthiilt, z. H. Haare, Federn, Nagel, Hornsubstanz, Eiweiss, Blutserum, Taurin u. s. w. so werden diese Substanzen sofort s c h w a r z grfarbt und ewar in Folge der Hildung von
Schwefelblei. Enthalt die Substanz dagegen den Schwefel in der
Form von Sauerstoffverbindungen so tritt k e i n e Reaction ein. So
lasst sich z. B. durch dieses Reagens rnit grosser Sicherheit ein Eiweisgehalt des Harns bei Nierenaffectionen, die mit dem Namen der
Bright’schen Krankheit umfasst werden, nachweisen. Auch werden
Flecken von Sperma odw Rlutsrram auf Leinwand u. s. w. sofort
geschwarzt oder gebraunt, wenn man sie rnit dem Reagens befeuchtet
und auf 100O C. erwlrmt.
Bei vielen fliichtigen, schwefelhaltigen, organischen Verbindungen
wirkt das Reapens nicht sofort ein. Man muss alsdann die mit dem
Reageus versetzte Substanz in eine Glasrijhre einschmelzen uud mehrere Stunden auf 105 bis 1 1 0 0 C. erhitzen.
Selbstverstandlich werden auch bleioxydhaltige Kali- und Natronlijsungen eine derartige Zersetzung schwefelhaltiger, organischer Verbindungen, unter Bildung von Schwefelblei veraulassen. Ich habe
jedoch dem Kalkhydrat den Vorzug gegeben, weil es nur hijchst selten
die organische Substanzen unter Farbung zersetzt, wenn nicht oon
Hause aus die Substanz gefarbt war, wohingegen Kali- odrr Natronhydrat mit den meisten organischen und besonders thierischen Gebil-
den braun gefiirbtc. Liisungen ereengen , wodarch ein grnaues Hrob:rrllt(~n dcr Schwefclblribildung schr cwchwei t nnd geringr Mengen
c o n Schwefclblri tilwrsehcn wcrderi Itiinrieii.
Piir die grossr Il:mpfiiidliclrkt.il diesel ILeaction spiicht wohl die
r ,
I liatsachc~,dass rrines Weizenbrod (nichl Milelibrod) rnit dem Jtragclns
e,elioc.lii zriorst grlb und hernach d i ~ r ~ k r l g r a gefsrbl
n
wird in Folge
tlrr Scliwc.fel\~leibildurigauf Kostcn des Schwc~Lelgehaltes des im Hrod
rnthaltenr n Klrbt~rs.
SelbstverstLndlicCi eignet sich diescs Eeagrns cbenfalls zum Nachw& von Schwcfr1w:tsserstoff rind Schwc~felallralien i n Pliissigkciirit
i i r i t l (:ascrt
nnd Iranu aurh L u r quantitafivcn 13rstimmung dicscr
S c l i w r f ~ ~ l v r r b i n d i ~ ~ l gvrrwcndct
cn
wcvderi.
ISinc. vwdiinntr L i i s ~ ~ t g
ties tiragens kanri man zum Arhwarzfiirb~~nvon Haaren und Horn
I~clllll/r~ll.
C G l n , 20. Mai 1876.
236. V i c t o r N e y e r und P r . V. S p i t z e r : Untersuchungen iiber
die (iruppe des Terpentinds und Camphers,
( I $ r s t o hf i t t, h e i 1 u 11 g.)
(Kiiigegangen
iini
4. J a n i ; verlcscn iri ticr Silzung
voti
Ilrri. O p p o i i h e i m . )
I)ict I(oh1enwasserstoI~R C, TIl
welclie m:tn als Terperie beaeichnet, biiden eine K l a s ~ evon Kiirpern, deron Const,itutioii in befriedigruder Weisc: auf'zukliiren iloch nichl gc:liingett ist. Der neuerdings
gefiihrte wichtige N:wliwt~is ilircs Zus;rn-rrricritianges mit (3 i n ern I I n d
tl e r n s c 1b c n Cymol C , (, 11, 4, Iiisst vielrnchr die Frago ihrer Jsomerie
:tls cine besonders comp1icirt.e c:rrchcincn. I k r Wnnscli, aur Kerrritriiss
tlcr 'L'erpr~ie n(:uos Matcrial zii sammcla, hat zahlrciche Untersuchnngcii meist aiialyt,ischer Itichturig tiber diaselbcn vcranla.sst; die synt.ht?tische Porschung hat sich dagegen wenigcr mit itinen besehiiftigt.,
nnd so Irornmt. CS, dass seibst die niichst,eri k o 1 i l e n s t o f ' f r e i c h e r n
1)erivato der T c r p e n e , die I l o m o l o g e n derselbt:n, bistier fehlten.
Versncltc aur Cewinriririg derseiben scltienc:~i Tins voti mannigfachen
(iesichtspunktrn aus von grossem Intctress(?. 1Crsi.lich war zii priifen,
ob die eahlreicheti so eigenartigen 1teact.ionen des 'I'erpentinds sicli
:r.uch bci seinen i loinologen wiedorfinden , rmp. in wiefern modificirt
sie dort ervcheincri wurderi , iim zii schlie , n , in wie weit zwischen
jencn 1Cigerithiimlic:hkeiten und g e r d e tier Zusammensetzung
t) 1-1,
(:in cnusaler %nsamrricnhang besct,he; f'erncr hess die Ueberlegurig,
dass wir wisere KenntriissR iibei- das i n theoretischer Beziehung gana
besonders erfolgreich beleuchtete K e ri z o 1 nicht zum gcringsten Theil
c,
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