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(meisteus die Combination 00 P d o , P, 00 P) ab. Diese Krystdlr.
wurdeu ausgelesen und fiir sicb untersucht. Sie verwittern sehr leicht
au der Lufi: und scheineu die Formel C, 0, Zu
14 €
0
I,
zu besitzen.
Doch stimrnten die Zahlen - namentlich fur Zn - nicht so genau,
um sie fur maassgebend anzunehmen.
Die Salre der Acetylendicarbonrdiure sind durchglingig leicht eersetzbar, namentlich beim Erwiirmen mit Wasser. In welcher Richtung diese Zersetzung stattfindet, ob hier nicht etwa eine Umwandlung zu mellithsauren Salzen vor sich geht, werden wohl weitere Versuclie lebren.
Das Kerhalten der AcetylendicarbonsSure erinnert in manchen
Ziigeii air das der Weinsiiure, so namentlich die Existenz des schwerliislichen s m r e n Kalium- und Ammoniumsalzes. Im Uebrigen scheint
sie eine weiiig bestandige Verbindung zu seiu. Ris jetzt knnn ich
nicht angeben , in welcher Weiee die Umwandlung der Acetylendicarboiisiiure in die Mellithsiiure zu vollziehen ware. Die Einwirkuog
einer hiiheren Temperatur scheint hier nicht zum gewiinmhten Ziele
zu fiihren. Ebenso bleibt weiteren Versuchen vorbehalten, das nlhere
Verhiiltnise zwischen der Acetyleodicarbonsaure und Bernstcineiiure
zu bestimmen.
Die Thatsache, dass aus beiden Bibrornbernsteinsiiuren eine und
dieselbe Acetylendicarbonaaure resultirt, wird wohl in knbetracht dea
schon von K B k u l e betonten Umetandes, daas beide Bibrornberneteinssuren durch Waaserstoff in st. nasc. in eine und dieselbe Rernsteinsiure
ubergohen, als ein endgiiltiger Beweis fiir die Constitution der Bibrombernsteinsiiuren niimlich :
COOH --- CHBr --- C H B r . COOH
und C O O H -_-CBr, --- CH,
COOH
angesehen werden massen.
L e m b e r g , im April 1877, Laboratorium des Hrn. R a d z i z e w s k i .
+
.
215.
E. Salkowski: Ueber die Entotehung des Phenols
im Thierkorper.
(Eingegangen am 29. April.)
I n einer vorlautigen hlittheilung vom 25. October vorigen Jahres
(diese Ber. IX, 1595) gab ich u. A. an, dam nach Einspritzuugen vuu
Iudol beixn Thier oicht nur Indican, sondern auch Phenol im Harn
aufzntreteu scheint. Ich hatte gehofft, dass ich Zeit genug gewinnen
wiirde , dieae hiichet auffallerrde Beobacbtung s e 1 bs t aufzukliren und
machte niich zunachst an die Ausurbeitnng eines anderen Theiles der
1. C. angefiihrten Beobditungen, ohne die obige Frage ganz nus dem
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Aoge so verlieren. Xch bielt es indessen fiir z w e c k m h i g fiir die weitere Untersuchung daa Indo1 aus Indigo darznstellen und die Vemuche
nicht eher zu beginnen, ale bis ich eine grijssere QuantiW d w l b e n
in Hiinden hatte.
Inzwischen hat E. R a u m a n n in einer Mittheilong im vorigen Hefte. der Berichto festgestellt, dam reines Indol keine
Phenol-Ausecheidung bew5rkt und dass das von mir beobachtete Auftreten von Phenol im Harn nach Einspritzung von, durch Paukreasrerdauung nach N e n c k i dargestellten, Indol auf den Oehalt deeselben
a n Phenol zuriickzufiihren ist.
Dorch diese Mittheilung sehe ich mich veranlasst, die Resultate,
r u denen ich gelangt bin, kure zu berichten. - Ausgehend von dam
von mir constatirten reichlichen Vorhommen von Phenol im Harn des
Menscben hei Ilene, habe ich im vertlossenen Winter eine p e e s &&e
von Darmunferbindungen an Honden auegefiihrt , zum grossen Thdl
in Qemeiuschaft mit Hrn. F. S c h m i d t aus Miihlheim a. d. R. Der
vorher pbenolfreie Harn entbiilt danach regelmlssig noben Indican
Phenol, etwa von der 24. bis 36. Stonde nach der Operation a n , in
wechselnder Menge; am meisten nach vorangegangener reichlicher
Fitterung. Die griisste Menge, die ein Hund in 24 Stundeo entleerte,
bctrog 0.249 Tribrompbenol. Daa Phenol ist auch in dieeem Falle,
den Angaben Ba u m a n u’s entsprechend, an SchwefeleXnre gebnnden.
Die Mengs der gepaarten SchwefelsBore stiog bie iiber die Hiilfte der
priiformirten; im Maximom war das Verhaltnies der gebundenen zur
priiformirten = 1 : 1.37. Diese hobe Steigernng lbst vermnthen, dass
ausser Phenol und Indican noch andere Kiirper in grbsserer Menge
auftreten, doch ist dieser Schluss nicht m’t Sicherheit zu riehen, da
wir bis jetzt das Zahlenverhiiltnies zwiachen Indigo und Bchwefelaiiure
im Indican noch nicht kennen. Durch diem Beobochtongen gewinnt die, nach dem gleichreitigen
Auftreten vbn Phenol und Indican im normalen Harn der Pflanzenfresser ond im Harn des Menschen, schon seLr plausible Anschauong,
dass die physiologischen Bedingungen fur die Entstehung von Phenol
und Indol im Wesentlichen ausammenfallende seien, noch weiter an
Wahmcheinlichkeit. Der definitive Naehweis ist jetzt von B a u m a n n
durch die Beobachtung der Phenolbildung bei der Pankreaeverdauuug
(resp. Fiiulniss) gegeben.
Qb die Pankremverdauung und die Stagnation des Darminhsltee
die alleinigen Bedingnngen fiir das reichliche Auftreten von Phenol
im Barn damtellen , erwheint indessen nach pathologischen Beobachtungen eweifelhaft. J a f f e hat schon Indicanreichthum des Heros
unter Verhiiltnissen beobachtet , in denen von einer Stagnrrtiou dea
Darminhaltes nicbt die Rede sein kann. Fiir daa Phenol gilt daeselbe:
ich bnbe auch bis jetzt keinen indica ireichen Ham vom Menschun
baobachtet, der nicht weit mehr, als normal, Phenol enthalten hiitte.
-
In dieser Beziehuug ist ridleiGht die Beobauhtung ron Lrtereeee, daea
bei 2 Hunden, die einige Wocben vorber mit Erfolg d. h. mter Auftreten von Phenol, operirt waren, die Phenol-Aurs&eidung bei ernsnter Darmunterbindung aueblieb, ale gleicheeitig eine Gallet~fistelangelegt wurde. O b die Galle auf den Ablauf der Processe im Darm oder
die Operation auf den Allgemeineustand modificirend einwirkt , oder
ob d h Gallens&~ren selbst, deren Molekiil sicber zu einem groeeen
Tbeil der aromatiscben Reihe angehiirt, das Material fiir die Pbenolbildung darstelieu, muss vorlHu6g dahingestellt bleiben.
Bet-lio, den 27. April 1877.
Chemisebee Laboratorium des petbologischen Instituts.
218.
L. Clairen: Unterruckungen iiber orgaairche Siiarecyanide.
Wttheilung
BUS
dem chemisehen Institut der UnivereitHt Bonn.
2w e i t e Mitt h e i 1u ng.
(Eingegmgen am 29. Apni.)
U e b e r E i g e n s c h a f t e n u n d V e r b a l t e n d e r a u e Benzmylc y a n i d e n t a t e h e n d e n S a u r e C, H, 0,.
Vor einiger Zeit verijffentlicbte icb in dieeen Berichten I) eine
krirze Mitttreilung iiber Bildung und Eigenschaften einer neuen aromatiacben Siiurc , die dumb gemassigte Einwirknug von concentrirter
Snlzslure auf Benzoylcyanid erhalten worden war und in ihrer Zusammensetzung c, H60 , mit der Formel der erwarteten phenylirten
Glyoxslsaore c6 H, C 0 C 0 0 H iibereinstimmte. In demselben
unter Hiaweis auf
Hefte 2) theilten auch N iib n e r und B u c h k a
eine mir leider entgsngene Notiz in den -Nachrichten von der Egl.
Cesellschaft der Wiasenschaften zu Gtittingen 3)u - mit, dam sie das
Studium dieser schon von S t r e c k e r vcrsucbten Umsetzung der Cyanbenzoyls wieder aufgenommen hatten und gleicbfalls zu eioer ,,Pbenoxylsaure' C, H, O 3 gelangt seien. Gerne wiirde ich unter diesen Umstanden auf eine weitere Bearbeitung der fraglicben Siiure verzichtet
urid meinen Unteraucbungen eine andere Richtung gegeben haben ;
auffallende Verscbiedenbeiten indess in den Eigenschaften der beiderseits erhaltenen Prodnkte, liessen mir zunachst eine Fortfiibrung der
begonnenen Arbeit, eiu eingehenderes Studium und eine bestimmtere
Chnrakteri;eirung meiner 99iure dringend wiinschenswertb erscbeinen.
Eine sorgfaltige Wiederholung meiner Verrjucbe und die Darstellung
einer Reibe von Derivaten hat denn in der That, wie ich kaum anders
erwarten koante, den durchaus einheitlicben Charakter meiner Siiure
.
.
') Diese Berichte X, 8.429.
*) Dieee Berichte X, S. 479.
s, Jahrgang 187G, 5. 680.
-
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