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Ferner wurde der Methylather der is om e r e n P r o p e r ~ 1yb e n 206Er schmilzt bei 830 ; seine Dampfdichte konnte leider nicht genommen werden, d a er sich bei d e r
Destillation zersetzt; auch verdampft e r bei 250° und einer Luftverdiinnung von 1 0 m m nur in geringem Grade. Auch der Aethylather und d a s Chlorid der Saure lassen sich nicht destilliren, aodass
das Molekulargewicht durch Dampfddichten nicht beetimmt werden
konnte. Doch spricht wohl gerade die Schwerfliichtigkeit der Derivate
Von
dafiir, dass die SHure der PropenylbenzoXiure polymer ist.
d e n Salzen wurden noch dargestellt: das A m m o n i u m s a l z ,
C, H, (N H,) 0 2 , krystallisirt in, zu kugeligen Aggregaten rerwachsenen Prismen; das C a l c i u m 8 a1z , 2 (C, oHc,Oa)a Ca
3 H , 0,
bildet einen undeutlich krystallinischen Niederschlag; das Ku p f e r
s a l z , ( C l o H , 02)a Cu, ist eiu hellblauer, schwach krystallinischer
Niederschlag.
Saure Salze der Saure konnten nicbt erhalten werden. Wie
friiher mitgetheilt, wirkt Natriumamalgam und Wasser auf die Siiure
nicht ein; wird sie aber mit Jodwasserstoffsiiure, spec. Gew. 1.586
bei 15O und rothem Phosphor auf 160° erhitzt, so wird sie in 6Stunden vollstindig in Cuminsiiure verwandelt.
I m weiteren Verfolg meiner Untersuchung habe ich Cumolsulfosaure und die isomere Normalpropylbenzolsulfosaure in alkalischer
Liisung mit Kaliumpermanganat oxydirt, und dabei, soweit ich bis
jetzt urtheilen kann , den friiheren ganz entsprechende Resultate erhalten. Die Cumolsulfosiiure wird direct hydroxylirt, unter Rildung
einer Oxysaure; die isomere Siiure dagegen scheint sich anders zu
verhalten. Ich hoffe bald naheres dariiber berichten zu kijnnen. Ferner habe icb unter anderem die Reaction auf hijhere Phenole ausgedehnt und zunachst Thymol in Angriff genommen. Daaselbe wirkt
sehr energisch auf Kaliumpermanganat in alkaliseher Liisung ein,
doch ist das Oxydationsprodukt noch nicht naber untersucht.
C h u r , 23. Mai 1879.
s a u r e 1) dargestellt und analysirt.
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+
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4
264. K. K r a u t : ZP H.KO h 1 e r' s Beobachtungen iiber Qnecksilberjodid.
(Eingegangen am 27. bfai.)
Auf S. 608 dieses Jahrgangs der Berichte theilt H. K 6 h l e r Beobachtungen iiber Quecksilberjodid mit, die mich zu folgenden Bemerkungen veranlassen.
H. K o h l e r bezeichnet die Angabe S c h l e s i n g e r ' e (Repert. 85,
74; G m e l i n - K r a u t VI. Aufl. 111, 772), dass Quecksilberjodid aus
I)
Diese Bericlite XI, 2172.
1077
einer LBsung in heisaer Salpetersiiure sich besonders schBn krystallieirt erbalten lasse, als eine falsche, die ,,im Interesse der Zuverlkeigkeit der Angaben der chemischen Lebr- und Handbiicher ' bericbtigt
werden miisse, weil e r beobachtete, dass beim Behandeln des Jodids
mit heisser, concentrirter SalpetersHure vie1 J o d frei wird und dass
beim Erkalten hellorange gefarbte Blattcben erscbeineo.
Er Mtte in meinem, von ihm citirten Handbucbe, 2 Seiten spiiter,
beim Quecksilberbyperjodid (111, 774) und bei den Verbindungen dee
salpetersauren Quecksilberoxyds mit Quecksilberjodid (111, 828) die
ErgHnzung. und Erliiuterung dieser Angabe finden konoen :
Liisst man beisse , rauchende Salpetersaure auf Quecksilberjodid
wirken, so wird eine weisse, unliisliche Verbinduug mit 34.9 bis
36.3 pCt. Quecksilber erzeugt, die S c h 1 e s i n g e r fiir Quecksilberbyperjodidhiilt. NachS.M. J i i r g e n s e n (demBearbeiterdiesesTbeiledesHandbuchs) ohne Zweifel jodsaures Quecksilberoxyd (Rechn. 36.36 pCt. Hg).
- Lost man Quecksilberjodid in heisser SalpetersHure, so entweichen
J o d und Stickoxyd, aus der erzeugten Liisung krystallisirt beim Erkalten die Verbindung von salpetersaurem Quecksilberoxyd mit Quecksilberjodid in weissen, perlglanzenden Schuppen. S o u v i Ile.
Die Verbindungen des salpetersauren Quecksilberoxyds mit Jodquecksilber werden durch Wasser zersetzt (HI, 828). Dass diese Zersetzung, wenn sie langsam erfolgt, eine besonders schiine Krystallisation des sich dabei abscheidenden Quecksilberjodids vermitteln kann,
ist wohl nicht zu bezweifeln.
H. K o h l e r findet heraus, dass Quecksilberjodid bei 253 bis 254O
schmilzt, wghrend in meinem Handbuche der Scbmelzpunkt zu 238O
angegeben ist. Diese Angabe riihrt, wie 111, 1386 bemerkt ist, von
O p p e n h e i m her und ist das Resultat rnehrerer iibereinstimmender
Bestimmungen', die noch dadurch gestiitzt werden, dass Quecksilberbromid bei 222 bis 2230, Queckailberjodobromid bei 229O, aleo bei
einer zwischen den Schmelzpunkten der beiden ersteren Verbindungen in der Mitte liegenden Temperatur scbmilzt.
Bis nun ein dritter Chemiker erweist, ob O p p e n h e i m oder o b
H. K 8 h I e r einen Irrthum begangen hat, wird den Verfaasern chemischer Handbiicher, die Vollstgndigkeit der Angaben anstreben , wohl
nichta iibrig bleiben, als beide Schmelzpunkte neben einander zu stellen. W e r dariiber Klage fiihrt, wird sich a n den Chemiker zu balten
baben, der die abweicbende Angabe machte, ohoe den etwaigen Fehler seines Vorgiingers aufzudecken, ebenso wie fiir die Zuverlassigkeit
einer richtig wiedergegebenen Angabe doch offenbar nicht der Scbreiber des Handbuchs, sondern der Urheber der Angabe verantwortlich
gemacht werden moss.
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