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1931
386. W. W. J. Nicol: Ueber den Ausdehnungsoobfllcient
von Natriumeulfatloaungen.
(Eingegangen am 17. Juli; rcrlesen in der Sitzung von Hrn. A. Pinner.)
Es ist wohl bekaiiiit, dass Katriumsulfat sein Maximum der
Liislichkeit in Wasser bei 33-34''
C. hat und dass eine bei dieser
Temperntur bereitete gesattigtc Liisuiig beim Erliitzen das wasserfreie
Salz ausscheidet. Die gebrauchliche Erklarung dieses Vorgaiges geht
dahiii, dass sich das Salz bis zu 33-340 C. in wasscrhaltigem Zustande auflBst, wahreiid oberhalb dieses Punktes Zersetzung in wasserfreies Salz und Wasser stattfindet, welches erstere in heissem Wasser
weniger liislich ist a h in kaltem und infolgedessen zur Abscheidung
gelangt.
Es schien rnir iiun wahrschttinlich, dass, we1111 diese Erkliirung
richtig ist , die Ausdehnung einer h'atriunisulfatliisung bei resp. oberhalb 34O C. eiiie pliitzliche Zu-resp. Abnahnie erfahreii wurde. UIII
die Richtigkeit dieser Annahnie zii prufen, bestimmte ich das specifische
Gewicht von Natrinnisolfatlosu~ige~iverschiedener Concentration bei
200, 25O, 30", 3.20, 340, 3G", 40" und berechiiete aus deli gefundenen
Werthen das diesen Temperaturen entsprechende Voluni, wobei das
bei der Temperatur von 200 C. gleich 100.000 angenomnic.n wurde.
Die Versuche wurden wiederholt und das Mittel aus j e zwei Hestimmungen des speciGschen Gewichts wurde der Berechnung zu
Grunde gelegt:
. . -.
Procentgehalt
der Losnng
tu
14.5
200
1. 13666
loo. 000
25"
1,13466
100.176
30 O
I . 13232
1. 13134
1 .13029
1.12942
1.1'376
100.383
9p. G. bei 200
Vol. bci t o
Zunahrnc der
Ausdehnung fiir
jeden Grad
~
33
34
36O
40
100.470
100.564
100.641
100. 504
000.352
414
435
470
3%
407
~
7.2
'LOO
1.06519
25 O
1.0G351
30 O
32 O
1.06162
340
1.05995
100. 495
36O
40°
1.05916
1.05759
100.569
1 .060S
100.000
100.15s
.
100.336
100.414
100.765
OOO. 31G
357
357
402
377
490
Hieraus ist ersichtlich, dass bei 34-36O eine Aenderung in der
Anordnung der Molekiile rnit dem Resultat Platz greift, dass der AusdehnungscoZfficient der Fliissigkeit geringwerthiger wird, wahrend er
rnit weiter steigender Temperatur auch wieder wlichst. Es steht dies
niit der gebrauchlichen Annahme viillig im Zusammenhang. Indessen
war ich nicht im Stande mit Hiilfe obiger Methode die genaue. Ternperatur zu bestimmen bei welcher die Molekulnrveranderung eintritt,
hoffe nber bald im Stande zu sein die Resultate meiner rnit Hiilfe
eines Dilatomet ers angestellten Versuche mitteilen zu kiinnen.
So vie1 ictt weiss ist G e r l a c h der einzige Forschcr, welcher sicli
rnit diesem Gegenstarid beschaftigt hat nnd zwar nur soweit e r scaine
allgemeinen Experimente iiber die Ausdehiiiing voii Salzliisungen beriihrtc. Betreffs der obigen Sotiz enthalten seine Veriiffentlichungen
nichts.
)
386. A. Holzer: Fehlerquelle beim Polarisiren.
[Vorliiufige Mittheilung.]
(Eingegangan am 11. August.)
Die abweichenden Angaben verschiedener Reobachter iiber das
Drehungsvermijgen einzelner , nur schwierig ganz rein zu erhaltender
Kijrper weisen darauf hill, dass his jetzt noch nicht fcstgestellte Fehlerqnellen vorhanden sein miissen, derien diese Verschiedenheiten der
d n g i b e n zuzuschreiben sind, deini es ist nicht gut anzunehmeii , dass
die Verunreinigungen &r Substanzen verschiedener I3eobachter so
stark sein kiinlieii, dam so erhebliche Unterschiede in der Angabe
des Dreliunbrsvc!rinogeiis dadurch bewirkt werden, wie dies zuweilen
vorkomrn t .
Einc solche Felilerquelle ist , wie in nachstehenden Tahellen gezeigt wird , div eventuelle Farbung der Liisung. ‘Diese Fehlerquelle
kann sich sehr leicht bemerkbar machen. Grade die Zuckerartcn nnd
die alkaloidartigen Verbindungen, die hauptsiichlich Untersuchungsobjectc fiir Polarisation sirid, lassen sich oft n u r sehr schwierig in so
vijlliger Reinheit herstellen, dass ihre Liisungen wasserklar erscheinen.
I n vielen Fallvn sind die Substanzen noch mit Spuren von Verunreinigungen behaftet , die durch die Elcnientar-Analyse nicht mehr
nachzuweisen siiid, die jedoch der Liisung noch eine Fiirbung, zumeist
eine gelbe, zii crtheilen verm6g;n.
U m den Einfluss solcher Verunreinigungen festzustellen, habe ich
arif Vorschlag des Hrn. Prof. T o l l e 11s Untersochungen in der Weise
angestellt, dass ich die Drehung eiiier klaren Zuckerl6sung v o i t be-
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