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Hier sei nur bemerkt, dass wir vorliiufig die Bildung der stereochemisch verschiedenen Copellidine auf die beiden asymmetrischen
Kohlenstoffatome im Copellidin zuriickfiihren.
Diese Arbeit wird fortgesetzt.
Organ. Laboratorium der Technischen Hochschule. Berlin.
454.
L. Levy: Ueber die Einwirkung von Waeserstoff-
superoxyd auf Copellidin.
[V o r 1 5 u f i g e M i t t h e i l u n g.]
(Eiogegangen am 15. August.)
Nach den bisher vorliegenden Untersuchungen wirkt Wasserstoffeuperoxyd auf hexahydrirte Pyridinbasen so ein, dass unter Sprengung
dee Piperidinringes sich Amidoaldehyde bilden I). Diese Versuche
erstreckten sich aber ausser auf das Piperidin selber nur auf monosubstituirte Piperidine. Sollte die Reaction indess allgemeine Oiiltigkeit haben, so mussten auch polysubstituirte Piperidinderivate in dereelben Richtung aufgespalten werden.
Das Experiment bestiitigte diese Vermuthung.
Auf Veranlaesung des Hrn. Dr. W ol f f ens t e i n wiihlte ich zu
diesem Versuche das Copellidin :
CHa
HJCa. H C '\CHo
H2c,)m.
CHI 3
NH
welches nach der in vorhergehender Abhandlung angegebenen Weise
dargestellt worden war.
Es wurden 11 g Copellidin mit 120 g dreiprocentigen Wasserstoffsuperoxyds, derselben Menge Wasser und der zur Lijsung des Copellidine niithigen Quantitiit Aceton versetzt. Nach 10 tiigigem ruhigen
Steheu bei gewiihnlicher Temperatur war das Wasserstoffsuperoxyd
verbraucht. Bus dem Reactionsgemisch liess sich dann der gebildete
Amidoaldehyd durch Wasserdampf abtreiben. Derselbe ging bei
10 mm Druck von 111-1 130 C. als ein syrupijses Oel iiber. Ausbeute
3 g Analysensubstanz.
Analyse: Ber. ftir CsH1,NO.
Procente: C 67.1, H 11.8, N 9.79.
Gef.
n 67.5, D 11.7, D 9.55.
1)
Wolffenstein, diese Berichte 26, 2777; 26, 2991; 28, 1459.
2274
Das spec. Gew. der Base betriigt bei 2 1 0 C. 0.9367. Die Base
wirkt in der kraftigsten Weise reducirend, sie giebt andererseits ihrer
primiiren Basennatur entsprechend die charakteristische Isonitrilreaction.
Ihre Constitution entspricht folgendem Formelbild:
CHZ
C~H~HC/\,CH~
OHC'
/CHCHs
N Ha
a-Methyl -6-Aethyl-5-Aminopentanol.
Das salzsaure Salz schmilzt bei 128O.
Die Condensationsfiihigkeit der Amidogruppe zur Aldebydgruppe
eeigt sich in den beiden folgeoden Reactionen des Amidoaldehyds.
1) Durch kurees Erwarmen mit Zink und Salzsaure auf dem
Wasserbade lasst er sich q u a n t i t a t i v wieder in das Copellidin zuHa 0. Zur Analyse
ruckverwandeln : C8 HITN 0 2 H = C8 H l l N
gelangte dae salzsaure Salz.
Analyse: Ber. fur CSHIINBCI,
Procente: C 59.71, H 11.0.
4 58.84,
n 11.02.
Gef.
*
2) Durch Zusammenbringen des salzaauren 4midoaldehyds (1 g)
mit einer 40procentigen Natriumbisulfitliisung (1.5 g) scheidet sich
nach mehrstiindigem Stehen die Copellidinsulfosaure (0.G g) aus.
Schmp. 1390 C.
Analyse: Ber. fiir Ce HI, NS 03.
Procente: C 46.37, H 8.21, N 6.76.
Gef.
*
* 46.34, n 8.41, 2 6.72.
+
+
CgH17NO + Has03 = CaHllNS03
+ HaO.
Die Copellidinsulfosiiure ist wieder eine secundare Verbindung.
Die ansfihrliche Beschreibung der vorliegenden Versuche erfolgt
an anderer Stelle.
B e r l i n , Org. Laboratorium der Technischen Hochschule.
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