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Zu ausserordentlichen Mitgliedern werden vorgeschlagen die ZHHrn. :
O p p e n h e i m e r , M a x , Schillerstr. 511, Miinchen (durcb A.
E i n h o r n und W. K o e n i g s ) ;
F r a n k - K p m en e t z k i , A l b e r t ,
&~rleruhe ( d w h
Werderplatz 49 111,
C. E n g l e r und
Frankenstein, Wilhelm,
A. K r o n s t e i n ) ;
Belfortstr. I),
H e r t e r , Dr. C. O., 819 Madison Avenue, New York City
(durch H. L. W e l l s und I$. L. W h e e l e r ) ;
R u s c h h a u p t , W a l t h e r , Pliick 64, Heidelberg (durch H.
E r b und E. K n o e v e n a g e l ) .
Fiir die Bibliothek sind als Geschenke eingegangen:
197. H e l f e n b e r g e r Annalen, 1896. Herausggbn. von K a r l Dieterich.
Berlin 1897.
878. Moissan, Eenri. Der el9ktrische Ofen. Uebersetzt von Theodor
Zettel. Berlin 1897.
879. Schorlemmer’s Lehrbuch der Kohlenstoffverbindungen oder dnr orqanischen Chemie. Fortgesetzt von J. W. BrBhl. 3. Au0. Bearbenet
gemeinschaftlich mit Ossian Aschan. Braunschweig 1897.
Der Vorsitzende:
C. L i e b e r m a n n .
Der Schriftflihrer:
A. P i n n e r .
306. H. T r y l l e r : Eke aeue Laboretorfumeturbine.
[Eingegaogen am I. Juli. Vorgetragen in der Sitzung vom Verfasser.]
Diese neue Turbine ist urspriinglich nur fiir P r i r a t z w e e l r e ~ n s h u i r t
worden und nicht in der Absicht, einen der Rabe’echen Tiubipe iiberlegenen ARparat zu schaffen; erst nachdem ich Gelegenheit gehabt hatte,
dieselbe bei Vermchen im elektrochemischen Laboratorium der Tecbniwhen Hochechule in Charlottenburg andauernd zu b e n u e n , nnd sich
herauegvstellt hatte, daas sie besser arbeitet, als die iiltere Construction
beschloss ich die Veriiffentlichung. Das Neue an dieser Maschine ist,
dam die Kraftentfaltung nicht durch den Stoss des Wassere gegeii
ein Schaufelrad bewirkt wird, sondern lediglich durch Reibupg desselben an einer Scheibe von Drahtnetz. Die Einrichtung ist folgeurle:
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A ist ein cylinderformiges Gehause von 100 mm Durchmesser,
dae jedoch nur 5 m m hoch ist. Der Hohlraum desselben wird fast
vollstiindig ausgefiillt von einer Scbeibe B, die aus einer doppelten
Lage von gewiihnlichem Eisendrahtnetz, wie solches im Laboratorium
benutzt wird, hergestellt ist. Sie sitzt auf der Welle C feat, ist mit
dieser leicht drehbar und vertritt die Stelle des Schaufelrades. Wie
bci der alten Turbine fliesst das Wasser an der Peripherie in tangentisler Richtung zu , die Abflussoffnung befindet sich jedoch nicbt
wiederum an der Peripherie, gondern irn Centrum; um die Achse
herum sind namlich Oeffnungen angebracht, durch die das Wasser in
das Rohr D gelangen und abfliessen kann. Urn jedoch diese Oeffnungen zu erreichen, ist das Wasser gezwungen, spiralfiirmige Bahnen
zu beschreiben, und indem es sich so gewisserrnaassen strudelfiirniig
bewegt, fliesst es durch den engen Zwischenraum zwischen Drahtnetzscheibe und Gehiiuse, findet a11 der Scheibe einen grossen Reibungswiderstand und zwingt diese dadurch, sich zu drehen. Die Drehung
wird natiirlich durch die Achse nacli ausseu zur Riemenscheibe fortgeleitet. Das Abflussrohr dient zugleich zum Befestigen der Turbine ;
man versieht es, wie iiblich, mit einem Schlauch, der nicht enger sein
darf, als das Rohr und zweckmhasig 1 m lang gewahlt wird.
Ich habe die Turbine wlhrend des Gebrauches und auch durch
besondere Versuche mit Hiilfe eines P r o n y ’ schen Zaumes mit der
R a b e’ schen verglichen und nachstehende Resultate erhalten:
Die R a b e ’ sche Turbine arbeitet eigentlich nur bei grossem
Wasserverbrauch gut; in diesem Falle macht sie jedoch vie1 Larm
und wird durch die Wasserstiisse so stark erschiittert, dass der Riernen
sehr leicht abspringt. Die neue Turbine lauft jedoch vollkommen
stossfrei, also ohne Erschiitterung; ein Abspringen des Riemens findet
dirher nur ausnahrnsweise statt. D a b d macht sie weniger Gerausch,
da. sie nur bei starker Belastung ein Zischen wie eine Luftpumpe
hervorbringt, bei schwacher Beanspruchung aber gerauschlos geht.
Ferner hat die Vergleicliung ergeben, dass die Rabe’sche Turbine
niit Hiilfe des Wasserhahiie nur in engen Grenzen regulirbar ist, d a
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bei theilweiser Absperrung des Wassers die Leistung sehr schnell
abnimmt und der Gang .stockend und unzuverlbsig wird. Demgegeniiber ltisst sich der Gang der neuen Turbine sehr gut auf diese Weise
regulireo und behflt die einmal angenommene Geschwindigkeit, constanten Wasserdruck vorausgesetzt, unveriindert bei. Ich habe hiirfig
bei eiaer Umlaufszahl des Riihrers von etwa 4000 in der Minute die
Maschine stundenlang ohne Aufsicht gelassen, ohne dass eioe Stijrung
vorgekommen wgre. Die bessere Regulirbarkeit uni3 grBssere Znverllissigkeit diirften die Hauptvorziige der neuen Construction sein. Der
Wasserverbrauch ist ebenfalls geringer.
Die Turbine, fiir die gesetzlicher Schutz nachgesucht ist, wirl
von der Firma M. K a e h l e r & M a r t i n i , Berlin, aogefertigt.
307. C. L i e b e r m a n n und H. V o s w i n o k e l : Zur Kenntniss
dee Cochenillefarbstoffs. 01.) I)
[Vorgetrsgen in der Sitzung am 28. Juni von Herrn Liebermsnn.]
U e b e r d i e C o n s t i t u t i o n d e r C o c h e n i l l e - und d e r
Coccin-Siiure.
Diesen beiden Sauren, welche wir bei der Oxydation des Cochenillefarbstoffs mit Kaliumpersulfat erhalten hatten, haben wir in unserer
vorlfufigen Mittheilung die Formeln CloHs 0 7 bezw. C&HeOs gegeben,
diese aber noch mit einem Fragezeichen versehen, weil troczdem sich
die Formeln leicht als Kresoltri- bezw. -dicarbonsaure deuten lieesen, die
Zusammensetzung der Calciumsalze noch einige Zweifel in dieser Hinsicht iibrig gelassen hatte. Unsere weitere Untersuchung hat jetzt nicht
allein diese Formeln und ihre vermuthete Deutung vollstlindig bestfitigt,
sondern uns auch gestattet, durch successiven Abbau der Cochenillesiiure die Constitution und Stellungen dieser Sauren vollstiindig aufzukliiren.
Einigen Aufenthalt bereiteten uns die Salze der Cochenillesiiure,
je mehr derselben wir untersuchten, durch ihren zu niedrigen Metallgehalt, auch wenn sie bei ziemlich hoher Temperatur (130-140°) bis
zu vollstiindiger Gewichtsconstanz getrocknet worden waren. Dies
liess uns anfiinglich sogar vermuthen , dass die Cochenillesfure bei
der Salzbildiing in kochender LBsung einen Theil ihrer Kohlensfure verlieren miichte, und veranlasste uns mehrfach, aus den Salzen
die S h e zu regeneriren und zu analysiren. Diese Analysen sowie
die Eigenschaften zeigten aber, dass die Cochenillesfure unverfndert
geblieben war:
I)
1. Mitth. diese Berichte 30, 688.
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