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1683
diese Beobachtungen anfiihrt, oder ob man durch systernatisch angestellte
Versuche bestrebt ist, die Urszche dieses rerscbiedenen Verhaltens zti
ergriinden.
Sehr bezeichnend far die g a m e Denk- und Sinnesweise meioea
(ieguers ist auch die von ihm in seiner neuesten Erwiderung gemachte
Remerkung, dass er sich g a n z a u s d r i i c k l i c h d a s w e i t e r e S t u d i u m der Frage wegen der Verschiedenheit der auf verschiedeueni
Wege dargestellten Carbinole v o r b e h a l t e ! Ich bin der Ansicht,
d:iss er mir nicht verbieten kann, auch das meinige zur Aufklariing
brizutragen.
Auf weitere Widerspriiche, die mir bei der Untersuchung andrrer
Verbinduugen, die auch von Hrn. K 1 a g e s dargestellt wurden, aufZrfallen sind, wrrde ich bei passender Gelegenbeit zuriickkommen.
Ich scliliesee diese Polemik mit dem Wuusch, dass mein Gegner
mit der Zeit zu einer objectiveren Beurtheilung der Leistungen anderer
gelangen und sich damn gewijhnen miichte, der eigenen Unfehlbarkeit
weiiiger zu vertraueu.
S t n t t g a r t , Laboratorium fur allgemeine Cheiiiie der technischer:
Hochscbule, April 1905.
288. Br. P a w l e w s k i :
Ueber einige Derivate der Anthranilsaure.
(EingegJngen am 15. April 1905.)
Bei weiterer ') Untersuchung der Anthranilslure habe ich eiiie
Keihe neuer R6rper erhalten und uber einige von ihnen will ich bier
1)erichten.
A'- P h e n y I s u Ifo u - n o t h rarii Is ii u r e , C02H.CsHb. N H . S O ~ . C S H S ,
h a b r ich erhnlten durch einstiiodiges ErwBrmen auf Sirdetemperatur
der Liisiing einer molekularen Mischung von Anthranilsaure und Renzolsulfocblorid in Sylol. Nach Keendigung der Reaction wurde das
Product bis aum Trockneii abgedampft und der Riickstaud eiuige Malr
iius siedendem Eisessig utnkrystallisirt. Es wurden dicke, lange, federKrrnige, rollkommen farblose Krystalle erbalten, welche bei 214-2 1 5 C
zu einer dunkelgelben Fliissigkeit zusammenschrnolzen.
Cl3HLINO4S. Ber. C 56.31, H 3.97, N 5.05, S 11.55.
Gef.
>>
55.52,
))
4.19,
))
5.29,
))
11.i2.
Dieser Kiirper ist in knltem Wasser fast unlnslich; in1 heisscii
likt er sich nur iinmerlrlicb. In coiiceiitrirter Scliwefelsaure iet e r
I)
Diese Berichte 37, 593 [1904].
1684
ziemlich leiclit IBslich, farbt jedoch dieselbo weder in der Kalte nod,
lbririi Erwarmen; in Ammoniak und Alkalien ist er leicht liislich. I n
organischen Solrentien ist er ziemlich schwer loslich.
Durch Titration i n der Warnie wurde die Molekulargroese zu
*
- -6 3.1
anstatt 277 bestimmt. Das specifische Gewicht, in Wxsser bestirnmt, betriigt:
4
d,,, = 1.4285 und d,, = 1.4255.
.)
S-C h l o r a c e t y I - a n t ti r a n i Is a u r e , C 0 , H .CsH,. NH.CO.CH2 .C1,
habe icli erhalten durcb zweistiindiges Erhitzen bis zur Siedeternperatur
einer molekularen, in Henzol grlasten Mischung ron AnthranilePure und
Chloracetylchlorid. Nach dem Abkiihlen erstarrt die ganze Masse
s a m m t dem Benzol und muss aus einer grossen Menge von Alkohol
umkrystallisirt werden. Nach zweimaligern Umkrystallisiren aus Alkohol erhielt man eine leichte, weisse Masse. div aus langen, diinnen,
bei 186-1880 schrnelzenden und sich beim Zerreiben stark elektrisirenden Nadeln zusammengesetzt war.
C ~ H ~ N O ~ CBer.
I . C 50.83, H :3.3!), N 6 . S , CI 16.70.
Gef.
5033,
3.97, n 6.89,
16.39.
Durch Titration babe ich die Molekulargrosse zu 205 anstatt der
theoretischen ron 212.5 bestimrnt. Aus dieser Satire wird Inan wahrscheinlich durch Ersetzung von CI durch OH, CN. C02H anderc:
K6rper erhalten kBnnen.
*I
PT
i p e ro n 1 1 e n - a n t h r a n i I s I u r e , COoH .Cg H4.N:CL-1.
))
))
CSH S <0~ > C H ~wird
,
ziemlich Ieicht erhalten durch '/*.stGndiges Erwarmen auf Siedetvmperatur einer in Alkohol gelosteii Mischung voii
Piperonal und Anthranilslure. Beim Erkalten scheidet sicli ein fester,
schwach gelber Korper ab, der aus unregelml9sigen. bei 196-1970
schnielzenden Rkttchen besteht. Nach dreimaligeni Umkrystallisiren
a m Alkohol scheidet sich eine gelbe, feste Masse ab, welchr: aus Nadeln und Sauleii besteht, und die einen n i e d r i g e r e n Schnielzpnnkt,
iiinilich 192- 1930, hat.
C ~ ~ H I I N O JBer.
. C 66.91, H d.OS, N 5.20.
Gef. D 66.42, '> 4.23,
5.63.
Dieser Kiirper ist schwer i n Toluol loslich und scheidet sich dariiud in Gestalt gelber Kiigelchen und Kiirner nb.
Ziemlich leicht
liist er sich in Eisessig m i t gelber Farbe auf. Ilurch Ammoniak wird
dirser Korper vollkornmen entfarbt nnd giebt cine farblose Losung.
, \ - - p - A m i d o b e n z y l i d e n - a n t h r a n i l s a u r e , COs H . CeHa. K:
C'H.CsHd.NH2, wiirde erhalten durch ]/a-stiindiges Erwarmen bis zur
Siedetemperatur einer in Alkohol geltisten molekularen Mischung von
Ir:tbranilsiiure und p-Arnidobenzaldehyd. Nnch zweimaligvrn Umkry-)
1685
stallisiren aus Alkohol erhiilt man dunkelrothe Prismen und Nadeln
yon stahlblauem Schimmer, welche bei 225-227O unter Zersetzung
schmelzen.
CldHlgNzOs. Ber. C 70.00, H 5.00, N 11.66.
Gef.
70.04,
5.39,
12.19.
Dieser Kiirper ist im allgemeinen, sowie auch besonders in Eisrssig ziemlich schwer 16slich. Er lost sich in Ammoniak und den
Alkalien und giebt fast farblose LBsungen.
N - p . N i t r o b e n z y l i d e n - a n t h r a n i 1sii u r e , CO2 H. CSHI. N: CH .
C,; H4.NOp, habe ich nnch zweistundigem Erwarmen bis zum Sieden
der alkoholischen LBsung eines molekularen Gemenges von AnthranilFaure und p - Nitrobenzaldehyd rrhalten. Erst nach starkeni Verdiinnen mit Wasser scheidet sich dus Reactionsproduct aus; nach
mehrmaligem Umkrystallisiren aus schwachem Alkohol erhalt man
rineii f a r b l o s e n KBrper ohne einen bemerkbaren Stich ins gelbliche
oder rijthliche in Gestalt ron Schuppcn und Blattchen, welche bei
165--167" schmelzen.
C 1 4 H l o & 0 4 . Ber. C G2.22, I i 3.70, N 10.37.
Gcf. B 61.81,
3.72,
10.42.
Die Ausbeute an dieser Saure iat gering.
Friiher :) habe ich bereits zwei andere isomere Verbindungen aus
0- und m-Nitrobenzaldehyd und Anthranilsanre erhalten, wobei ich an
ihnen Nachfolgendes bemerkt habe: D e r nacli Ersetzung der beideii
\Vseserstoffatome in der Amidgruppe der Anthranilsiiure durch die
;\rylgruppe erhaltene Korper nimmt einen chromophoren Cbarakter
an3 uod dieser wird durch die Gegenwart einer auxochromen Gruppe
in den1 Arylreste rerstarkt.
Mit der Vergrosserung der Entfernung der auxocliromen Gruppe
yon der Carboxylgruppe der Anthranilsaure wird der chromophore
Charckter immer schwacher. So ist ron den drei isomeren Nitrobenzylidenanthranilsauren
die o-Verbindung rom Schmp. 167- 168O ziegelroth,
3 7n.
>;
198-2000 gelb,
p>)
>
:)
165 -1670 farblos.
))
))
)%
I
Bei anderen Amidobenzoesauren verhalt sich die Sache anders,
wortber icli spiiter noch bericbten werde.
L e m b e r g , k. k. techn. Hochschule.
')
Diese Rerichte 37, 59:; [1904].
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