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C. Liebermann: Zu Hm. Lagodzinski's
335.
Bemerkung
eum 1.4-Anthrachinon.
Nach Hrn. L a g o d z i n s k i ' s Notiz ,Zur Entdeckung des 1.4-Anthrachinonsa im letzten Heft der DBerichtec ') kijnnte es Fernersteheriden scbeinen, als wiiren in der von rnir veranlassten Arbeit D i e n e l ' s ? )
iiber a-Anthrol, welche diesen zur Entdeckung des 1.4-Anthrachinons
fiihrte, Hrn. L a g o d z i n s k i ' s Arbeiten nicht genugend beriicksichtigt
oder in dieselben in nicht ganz berechtigter Weise von mir eingegriffen worden. Beides ist durchaus nicbt der Fall. In D i e n e l ' s
Veriifientlichung sind sammtliche den Gegenetand betreffenden Arbeiten
L a g o d z i n s k i ' s in eingehendster Weise aufgefiihrt. Meine Berechtigung zur Stellung des Themas ergiebt sich aber aus Folgendem:
L a g o d z i n s k i hat das Verdienst, das 1.2-Anthrachinon entdeckt Z U
haben, zu dem er von dem von rnir und H 6 r m a n n 3 ) im J a h r e 1879
entdeckten ,d-Anthrol iiber die Nitroso- und Amido-Verbindung gelangte. Die Metbode an sich ist keineswegs Hrn. L a g o d z i n s k i
eigen; sie riihrt vielmehr von S t e n h o u s e und G r o v e s ' ) her, welche
so aus dem jj-Naphtol das fl (1.2)-Naphtochinon erhielten, das spater
P. J a c o b s o n und icb5) iiber die jj-Naphtolazoverbindungen darzustellen lehrten. Nach der Entdeckung des a-Anthrols durch M.
I l i n s k y " ) und R o b . E. S c h m i d t ? ) war es mir nun wahrscheinlich.
dass durch dieses Anthrol nach beiden Methoden die Mijglichkeit gegeben war, nicbt allein auf einem neuen Wege zum l.?-, sondern
such zu dem bis dahim unbekannten und interessanten 1.4-Anthrachinon
zu gelangen. Zu Letztereni kann man, wie theoretisch klar, mittels
derselben Methoden vom ,8-Anthrol aus iiberhaupt nicht kommen.
Eine Bearbeitung der Anthrolazofarbstoffe durfte ich mir wohl
erlauben, d a ich die (~~)-8nthrolazofarbstoffe
schon vor 25 Jahren
entdeckt und ausfiihrlich untereacht habe.
Wenn L a g o d z i n s k i jetzt angieht, das 1 4-Antbrachinon sch0.t
Tor 2 Jahren erhalten ,und sogar der Badischen Auilin- und SodaFabrik eine kurze Mittbeilong gemachtc zu haben, so ist dieser W ' C ~
der Publication doch kein ganz einwandfreier; e r fuhit j a 4och wohl
',
I)
*)
3,
4,
5,
Dieso Berichte 39, 1717 [1906].
Diese Berichte 3R, ?863 [I9051 und 39, 926 [1906!.
Diese Berichte 12, 589 [1879] und Ann. d. Chem. 21 1 , 54 [ISS?J.
Ann. d. Cheni. 189, 145 [1877].
Diese Beiichte 14, 1311 und 179.5 [ISSl] und Ann. d. Chem. 21 1 .
54 :1sc.2>.
6,
Diese Berichte 36, 4194 [1903].
?) Diese Berichte 37, G G [19U4.
Diese Berichte 15, 510 und D. It.-P. No. 21178 [lSS?]
133*
2090
eher zur Geheimhaltung. Es muss auch auffallen, dass L a g o d z i n s k i
in seiner unter dem 16. November 1905 bei den BAnnalencc eingelaufenen, also etwa 2 Monate vor der Dienel’schen erschieneneu Abhandlung iiber 1.2-Anthrachinon I) das 1.4-Anthrachinon mit folgenden
Worten als noch unbekannt bezeichnet: ,In den oben entwickelten
Formeln . . habe ich angenommen, dass die genaunten Korper Abkiimmlinge d e s b i s j e t z t n o c h u n b e k a n n t e n 1 . 4 - A n t h r a c h i n o n s
vorstellen.~
Ich bin daher auch nicht in der Lage, Hrn. L a g o d z i n s k i ’ s
Wunsch nachzukommen, ihm das Thema zu Ungunsten meiner Doctoranden frei zu halten.
Organ. Laboratorium der Technischen Hoehschule zu B e r l i a .
.
326. W. P. J o r i s s e n und W. E. R i n g e r :
Ueber die Leitrahigkeit von Luft, welohe sioh in B e r i i h r u n g
m i t sioh o x y d i r e n d e n Substanzen befindet.
(Eingegangen am 28. Mai 1906.)
Vor kurzem haben R. S c h e n c k , F. M i h r und H. B a n t h i e n
in diesen ,Berichten< (39, 1506-1521 [1906]) eiue Abhandlung publicirt SUeber den elektrische Leitfahigkeit bewirkenden Bestandtheil
der Phosphorluftcc, welche uns, in Zusammenhang mit von nns angestellten Versuchen, zn eiuigen Bemerkungen veranlasst :
a) L e i t f a h i g k e i t d e r L u f t , i n B e r i i h r u n g m i t o r g a n i s c h e n ,
s i c h o x y d i r e n d e n S u b s t a n z e n . S e h e n c k und seine Mitarbeiter
beobachteten, dass bei der langsamen Oxydation von Bromacetylen,
Benzaldehyd, Indigweiss , Pyrogallol , Triathylphosphin und einigen
anderen, weniger oxydablen Substanzen keine m e s s b a r e n Quantitiiten Gas Ionen auftreten.
Wie wir vor kurzem’) mittheilten, war dieses Resultat bei Benzaldehyd, Triathylphosphin und Terpentinol schon von den HHrn.
Prof. Dr. H. E l s t e r und Prof. Dr. J. G e i t e l erreicht, welche auf
unsere Bitte die Liebenswiirdigkeit hatten, diese Versuche anzustellen.
Sie erlaubten uns, jetzt das Ergebniss ihrer Versuche, von welchen
wir damals nur den Schluss in wenigen Zeilen mittheilteu, zu publiAnn. d. Chem. 344, 82 [1906].
W. P. J o r i s s e n und W. E. R i n g e r : Die Oxpdation von Benzaldehyd
dureh Sauerstoff bei Gegenwart von Essigshreanhydrid, Journ. f. prakt. Chem.
1)
9)
N. F.
72, 173 [1905].
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