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Sitzung am 14. Oktober 1935.
Vorsitzender: K. A. H o f n i a n n , Prasident
Das Protokoll der Sitzung voni 17. Juni 1935 wird genehmigt.
Die Gesellschaft hat wiederum den Tod mehrerer Mitglieder zu beklagen.
Folgende Nachrufe sind uns zugegangen :
Am 19. Juli 1935 star11 unerwartet auf einer Urlaubsreise in Thun
(Schweiz) der o. Professor der pharniazeutixhen und NahrungsmittelChemie Dr.
HERMANNEMDE,
Direktor des I'harmazeutisch-chemischen Instituts der All) e r t 11s - Lniversitat Konigsberg i. Pr.
Hermann Enide wurde am 10. Dezeinber 1880 in Opladen :LIS Solin des
Fabrikdirektors und Cheniikers Dr. R u r g h a r d B m d e gehoren. Nach
bestandener Reifeprufung am Gymnasium z u Sieghurg trat er 1900 in die
Einhorn-Apotheke zu Ivlarhurg als Praktikant ein. Schon wahrend seiner
Lehrzeit hesuchte er in seiner freien Zeit chemische iTorlesungen an der liniversitat. Nach bestandener pharmazeutischer iTorpriifung n-ar er eiri Jahr
Apotheker-Assistent in Koln und studierte dann Pharniazie, Cheniie und
Nahrungsmittel-Cliemie an der 'I'echnischen Hochschule BraunscliLveig unter
B e c k u r t s und in Marburg unter E. S c h m i d t . Nach Shlegung des StaatsExamens als Apotheker und P\Tahrungsinittel-Chemiker und des \-erhandsExamens promovierte er in Marburg mit einer Xrbeit ,,Beitrage zur Kenntnis
und Versuche zur Synthese des Ephedrins und des Pseudo-ephedrins".
Nach uber 2-jahriger Tatigkeit als Assisterit am Institut fur Pharrnazie und
Nahrungsmittel-Cheniie in Rraunschweig habilitierte er sich mit einer Xrbeit
,,Kohlenstoff-Doppelbi~idungund Kohlenstoff-Stickstoff-Bindung" fiir allgemeine, pharmazeutische und Nahrungsmittel-Clieniie. Einige Zeit arbeitete
Emde unter T h i e l e in Stral3burg und ging dann zur Industrie. An] iVeltkrieg nahm el- von 1'415 his zuni Schlul3 teil, zuletzt als Gasoffizier einer
Armee. Nach den1 Kriege nahin I h d e seine Tatigkeit in der Indnstrie wieder
auf, ein Jahr lvar er 1,eiter einer Alkaloid-Fabrik in Soekabanii (Java). 1928
wurde er Privatdozent in Basel, 1930 a . o. Professor; 1931 lvurde er als
Nachfolger von Prof. Dr. H e r n i a n n M a t t h e s nacli Konigsberg berufen.
Die Veroffentlicliungen Enides erstrecken sich, abgesehen von den rein
pharmazeutischen Arbeiten, vornehmlich auf die Untersuchung und Erforschung von Naturstoffen. Schon in seiner Doktor-Arbeit sind die Grundlagen
seiner spateren Arheitsrichtung z u erkennen. Bei seinen \'ers,uchen , die
_1935.
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. ~-
Konstitution des Ephedrins durch Synthesen der in Betracht kommenden
moglichen Isomeren aufzuklaren, stellte er fest, da13 das quartare Ammoniumsalz Cinnamyl-trimethyl-ammoniumchlorid durch Natrinm-Amalgam nicht,
wie zu erwarten, unter Anlagerung von Wasserstoff in die gesattigte Verbindung y-Phenylpropyl-trimethyl-ammoniumchlorid ubergeht :
C,H,.CH : CH.CH,.N(CH,),.Cl t- 2 H -tCsHj.CH,.CH,.CH,?.N(CH,)3.C1,
sondern da13 Aufspaltung des nIolekiils zii Trimethylamin nnd a-Phenylprop)-len erfolgt :
C,HS. CH CH .CH,. T';(CH3):3.C1
;-
2 H +C,jH,. CH CH. CH, i N(CH3):l,HCI.
I n seiner Habilitations-Schrift und zahlreiclien weiteren Xrbeiten hat
Emde die Bedingungen, unter denen sich eine derartige Spaltung quartarer
Ammoniumsalze vollzieht, naher untersucht und erforscht, welche Atomgruppen und welche Konfigurationen eine solche Lockerung der KohlenstoffStickstoff-Bindung bedingen, dal( der Stickstoff als tertiares -4min abgespalten
wird. Diese Reaktion, die in vielem an den Hofmannsclien -4bbau erinnert,
ist als , , E m d e - A b b a u " in die Literatur eingegangen und hesonders bei der
Aufklarung der Konstitution von Alkaloiden mit Vorteil angewandt worden.
I n den letzten Jahren hat Emde festgestellt, da13 die Spaltung quartarer
Amnioniunisalze auch durch katalytische Hydrierung (Pt oder Pd) in neutraler
oder essigsaurer Losung dmchgefiihrt werden kann. Diese katalytische
Variante schaltet die durch Natronlauge hedingten Nebenreaktionen aus,
auoerdeni kann der 1-erlauf der Spaltung meBhar verfolgt werden.
In 12 Veroffentlichungen lieferte Enide Beitrage zur Biosyntll-5- der
Naturstoffe. Hierbei leitete ihn folgender Gedankengang : Der Pflanze steht
primar nur Glucose zum Aufhau der sogenannten ,,Inhaltsstoffe" zur Verfiigung. Mit diesem Baustein vollzieht die Pflanze auf noch unbekanntem
Wege ihre Synthesen. Die Begleitstoffe, wie z. B. Neben-alkaloide, Pflanzeusauren usw., niiissen untereinander und mit dem Hauptstoff in irgendeinem
genetischen Zusanimenhang stehen. Diese Fragen sucht Emde durch Versuche
und theoretische Betrachtungen, basierend auf bekannten Reaktionen, zu
klaren. fiber die Raurnformeln der Naturstoffe lieqen von Emde eine Reihe
von Arheiten vor, die vornehmlich die Alkaloide von Ephedra, Opium und
Chinarinde erfassen. I n neuerer Zeit hat Emde die Citronensaure-Garung
ZLI klaren versucht ; er nimmt als Zwischenstufe Chinasaure an, deren Konstitution er wahrend seines Aufenthaltes an der Front auf rein theoretischer
Grundlage festgelegt hatte. Einem neuen Arbeitsgebiet wand te sich Emde
wahrend seiner Konigsherger Zeit zu. I n eingehender Experimental-arbeit
versuchte er die Inhaltsstoffe des Fichtenholzes, insbesondere das Schicksal
der Harzbestandteile, \\-ahrend der einzelnen Fabrikationsstufen des Sulfitzellstoff-Prozesses zu erforschen. Uber einen Teil seiner ITntersuchungsErgenisse hat Emde wenige "age vor seinem Tode auf der Hauptversanimlung
des V e r e i n s d e u t s c h e r C h e m i k e r ini Juli 1035 in Kiinigsherg lierichtet.
Uni Prof. Emde trauern seine Schiiler und Xlitarheiter ; sie b e k l a g a tleii
Ycrlust eines aufrechten, geraden Menschen, der ihnen Helfer und Kamerad
war.
Q. Wallrtrbe.
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1035. '4
I n Heidelberg verstarb a m 25. Juli
CARLGLASER,
T h . Phil., I)r.-Ing. e. h . , (kheinier Hofrat, ein Senior der deutscheri cheinischen
Wissenschaft, ini gesegneten Alter von 94 Jahren. Mit ihm ist ein vor Jahren
fiihrender Crofiindustrieller, ein Mann von auPergewiihnlicher Willenskraft,
groBer Intelligenz und einem unerniiidlichen Schaffensdrang dahingegangen.
RTenn die deutsche chemische Industrie zu so hoher Bedeutung gelangen
konnte, so ist dies unzweifelhaft mit eiii Yerdienst des Verstorbenen.
Carl Glaser wurde am 27. Juni 1841 in Kirchheimbolandp (Rheinpfalz)
als Sohn eines Arztes geboren; der Vater wurde ihm schon in jungen Jahren
entrissen. Nach Resuch des Progyninasiunis seines Heimat-Stadtchens und
der Kreis-Gewerbeschule Kaiserslautern widmete er sich an den Polytechnischen Schulen in Niirnberg und Miinchen zunachst den Ingenieur-Wissenschaften. Durch die Vorlesungen eines J u s t u s v o n L i e b i g begeistert, fand
er den R'eg zur Cheniie, die damals ini allgenieinen noch keinen besonderen
Anreiz bot. Hieriiber lassen wir Glaser selbst sich a d e r n : ,,Mein ChemieStudiurii wurde dort (bei Verwandten und Rekannten in Kirchheinibolanden)
friiher mit 3li13trauen beurteilt (man war der Meinung, ein mittelloser Student,
wie ich, niiil3te auf Yerdienst ausgehen, Cheniie sei aber eine brotlose Kunst)".
ITni Chernje griindlich zu studieren, ging er nach Erlangen, xvo er sich
niit FleiG und Xusdauer unter G o r tip v. €3 e s a n e z dem Cheinie-Studium
widmete. I n rnaflgeblicher Weise wurde seine weitere berufliche Entnicklung
hier von K e k u l e beeinflufit, dessen Lelirbuch der organischen Cheniie ihn
in Regeisterung versetzte. Auch die Verniutung A d o l f S t r e c k e r s in seineni
Lehrbuch der organischen Cheniie, dafi alizarin, der Haupthestandteil des
wichtigen Krappfarbstoffes, sich voni Naphthalin ableite, gab ihni spater
bei der Bearbeitnng des Slizarin-Prohlenis in der Technik ivertvolle Anregungen. In1 Jahre 1864 bezog er die Universitat Tiibingen, "I\ er seine \-ersuche ,,l'ber die \-erbindungen des Naphthalins mit Brom" unter Leitung
von Adolf S t r e c k e r \-ollendete. Die Ergehnisse dieser Experiniental-arheit
bildeten den Gegenstand seiner Dissertation und wurden spater in L i e b i g s
Annalen veriiffentliclk =liif Enipfehlung seines Lehrers wurde Glaser dann
Asdstent bei K e k u l 6 in Gent, dessen Benzol-Theorie eine Fiille neuer Probleme ljeferte. An dieseii experimentellen Arbeiten betatigte sich Glaser in
hervorragendem MaCe. In selhstandiger Arbeit fand er eine neue Darstellungsmethode fiir Azobenzol und wandte sich spater den ,,Tiritersucliungen iiber
eiiiige Derivate der Zimtsaure" zu. Die Veriiffentlichungen Cilasers iiher die
dabei erzielten Ergebnisse mac1itt.n den Namen des jungen -%titors in Fachkreisen hekannt. K e k u l e folgte 1876 dern Rufe nach Bonn, was seinen
treuen Schiiler Glaser veranlal3te. auch dorthin zu zielien, trotzdeni ilim eine
Professur an der Landwirtschaftsschule in Geniblous angeboten u'ar. Hier
wurden die LTntersuchungen iiber die Zimtsaure fortgesetzt, die ihn zur Entdeckung des darnals noch Diacetenyl-bend genannten Kohlenwasserstoffes
Diphenpl-diacetylen fiihrten, dem Grundkolilenwasserstoff des Indigos. Mit
J o h ii R 11c h a 11a n verwirklichte er die Synthese der Hydro-paracumarsaure.
Am 30. April 1869 hahilitierte er sich in Bonn.
I n diese Zeit fallt die 11-esentliche 1-erhesserung der bis dahin iiblichen
organischen Elenientaranal~-sedurch Cilaser : E r konstruierte einen zweck-
1935. A
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~
ma13igeren Gasofen und fiihrte das beiderseitig offene Verbrennungsrohr
(an Stelle des bisher gebrauchlichen, an einem Ende geschlossenen Bajonettrohres) ein. Hierdiirch liel;( sich die vollstandige Oxydakion der Analpsensubstanz durch cberleiten von Sauerstoff sichern und die Ausfiihrung mehrerer
Verhrennungen hintereinander erheblich erleichtern.
Zwei Jalire vorher war er auf einer ~aturforsclier-\'ersamiiilung in
Frankfurt a/M. mit G r a e h e in Beriihrung gekommen, der die Verbindung
mit den leitenden Herren der B a d i s c h e n A n i l i n - u n d S o d a f a b r i k herstellte. Auf anhaltendes Lkangen des Direktors E n g e l h o r n entschld sich
Glaser, seine n-eitereLebensarbeit in den Dienst dieses ITnternehniens zu stellen,
nachdeni er nocli kurz vorher ein Angehot der Farbenfabrik G u s t a v S i e g l e
in Stuttgart abgelehnt hatte. Mitbestimmend fur seinen Entsclilulj war der
einige Monate spater datierende Eintritt seines Freundes H e i n r i c h B r u n c k
in die Ludwigshafener Pirma. Dort war er zunachst niit der Darstellung
einiger Zwischenprodukte und der Farbstoffe Indulin und Palatin-Orange
und mit der Einrichtung eines Laboratoriums in der alten Fabrik in Mannheim
beschaftigt. Nach einiger Zeit schon entdeckte er im Roh-anthracen das
Carbazol und das Phenanthren.
Besondere Befriedigung gewahrte ihni die Moglichkeit, sich hier dem
Problem der Herstellung des Alizarins zii widmen, das ihn, wie schon erwahnt,
bereits wahrend seiner Studienzeit stark beeindruckt hatte. Festlegung des
Verfahrens sowohl als auch die Konstruktion und Aufstellung der Apparate
zur Gewinnung des Alizarins verlangten ein hohes Ma13 von chemischem
Wissen und technischem Konnen. iiber die der griindlich geschulte Chemiker
Glaser ausgiebig Yerfugte. So ist es durchaus verstandlich, daB man ihm
bald die Leitung der neuen Betriebe anvertraute. Besondere Erwahnung
verdient, dal3 es Glaser in unermudlicher Arbeit gliickte, durch die ,,DruckSchmelze" in eigens hierfiir konstruierten Riihrkesseln ein Alizarin herzustellen,
das von keiner Konkurrenz iiberboten wurde. Er war weiterhin an der Erfindung des Alizarinblaus durch C a r o beteiligt und konnte 1873 die Herstellung
des Chlor-anthracens in die Technik einfiihren.
Dern Yertrauen, das seine Vorgesetzten ihm entgegenbrachten, hatte
er es zu verdanken, da13 er schon in den Jahren 1877 und 1878 zlvei wichtige
Geschaftsreisen nach RuBland unternehmen durfte. I n Butirki hei Moskau
errichtete er eine Alizarin-Fabrik, der spater die E'abri kation der Anilinfarben angegliedert lvurde. Durch seine im Jalire 1879 erfolgte F h e n n u n g
zuin stellvertretenden Direktor gewann er XinfluB auf die Anilin- und Azofarben-Fabrikation, ein weites Gebiet, auf dem die Arbeiten von C a r o wichtige
und grundlegende Ergebnisse gezeitigt hatten. Glasers -4ufgabe war es,
die Herstellung der in den 1,aboratorien aufgefundenen Produkte ins Grolje
iiberzufiihren. Das Jahr 1883 brachte die Berufung von Glaser und H e i n r i c h
B r u n c k in den Vorstand der Gesellschaft. IJnter der Fiihrung dieser beiden
hervorragenden' Techniker nahm die B a d i s c h e A n i l i n - u n d S o d a f a b r i k
einen glanzenden Aufschwung. Die bis dahin in Stuttgart gelegenen kaufmannischen Biiros, ebenso wie die technische Farberei, die Versuchsstation
fur die Anwendung der Farbstoffe auf Textilfasern und Stoffe jeder Art,
im Zeugdruck, in der Papier- und 1,eder-Farberei usw. wurden nach Ludwigshafen verlegt und unter Glasers Leitung neu ausgebaut. Sogar an den Vorarbeiten zur Fabrikation des kiinstlichen Indigos hat Glaser auch noch teilgenommen. Da13 er, mie sein Freund B r u n c k , tini das Wohl und Wehe der
1935. A
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Arbeiter und Beamten besorgt war, beweisen u. a. die schonen WohlfahrtsRinrichtungen der Arbeiter-Kolonie, eines Wiichnerinnen-Heims und einer
1,ungen-Heilstatte, die heute noch vorhildlich sind. Durch die mit der Erfiillung so vielseitiger Aufgaben verkniipfte i%eranstrengung wohl etwas
vorzeitig verbraucht, sah er sich im Jahre 1805 genotigt, sein -Init als Direktor
niederzulegen. Man wahlte ihii in den Aufsichtsrat, dein er his Zuni Jahre 1920
(ah 1912 als desseii 1:orsitzender) angehorte. Seither lebte Glaser, dessen
Gesuridheitszustand sich ivieder vollstandig gebessert hatte, in Heidelberg,
xvo man ihn bis vor n,enigen Jahren noch haufig an den 1-ortrags-Veranstaltungen der Heidelberger Cheniischen Gesellschaft antreffen konnte.
In den Jahren 1881, 1888, 1892 und 1893 gehijrte Glaser deni Vorstande
der D e u t s c h e n C h e m i s c h e n G e s e l l s c h a f t als auswartiges .\usschu&
initglied an.
M a x -4. KUTLZ.
Fiir den folgenden Xachruf diente als Unterlage eine langere Ahhandlung
iiber das Leben und Wirken 0t t o S c h o t t s , die uns von der Werbe-Abteilung
des Jenaer Glaswerkes freundlichst zur 1-erfiigiing gestellt wurde.
Ani 27. August 1935 verstarh in Jeria in1 84. 1,el)ensjahre Dr. phil.,
Dr. med. 11. c . , nr.-Ing. e. h., Dr. jur. h. c.
OTTOSCHOTT,
der Begriinder des Lvelthekannt geivordenen Jenaer Glasverks S c 11o t t & G e 11.
Schott wurde als Nachkoninie eines uralten (;lasinaclier-(;esclilechtes
am 17. Dezexnher 1851 geboren. Schon in seiner friiliesten Jugend kani er
in der vaterlichen Fensterglas-Hiitte zu Witten i. LVestf. in Beriihrung init
dem Werkstoff, dessen neuartige Gestaltung und durchgreifender TTmhau
ihm 1,ebensaufgabe werden sollte. Seine Lehr- und XVanderjahre fiihrten
ihn auf die Hochschulen zu Aachen. Wiirzhurg, Leipzig und spater in verschiedene auslandische Hiitten und 1:abrikexi. Sie vertieften Schotts cheniisclie
und technologische Kenntnisse ; immer ivieder aber unikreisten sgit Lernen
und Schaffen das Glas. dessen Herstellung, Verm-endung und Eigenschaften.
So wichs in ihm die cherzeugung, daU die danials fast ausschlieI3liche 9 r t ,
Glas durch Zusammenschxnelzen von Sand, Soda und Kalk zu erzeugen,
nicht die einzig mogliche sein k6nne.
Eine entscheidende n'endung nahni jedoch erst nacli j ahrzehntelanger
Vorhereitung ein Rrief voni 27. blai 1879 an den Physiker Prof. E r n s t -1hbe
in Jena, der sich besonders auf dem Gebiete der Optik 1iervorrs.gende T-erdienste erivorben hat. I n dieseni Briefe fragte Schott an, oh ein von ihrn
soeben hergestelltes 1,ithiumglas fiir optische Zwecke vielleicht einen Fortschritt bedeuten wiirde. In der sich anschliefienden Zusanixiienarlieit niit
A b b e reifte dann in Schott der Gedanke, die Zusamxiiensetzung und die
j)hvsikaliscli-clieniischen Bigenschaften des Glases systcxtiatiscli so zii verandern, dafl fur die Zwecke der Wissenschaft und Technik besonders wertvolle Glasfliisse gecvonnen wiirden. Die ersten 17ersuche, die sich auf Verwendung voii Phosphorsame und Borsaure stiitzten, schlugen jedocli fehl
und zwangen, als Grundlage der Glasbildung
wie schon friiher
die
Kieselsaure zu benutzen. Der erste groDe Erfolg \I urde die Herstellung eines
1935. .4
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hesonders guten Thermometer-Glases. Daran . schlossen sich die Syntliesen
iieuer Glaser, die bald die gesamte optische Industrie umgestalten sollten ;
ihnen folgten einige auWerst widerstandsfahige Gerateglaser fur chemische
und technische Zwecke. Aber erst nach 10-jahrigem, zahem Ringen um den
Erfolg kam mit den fruher nicht fur nioglich gehaltenen warme-festen Glasern
fur die Gasgluhlicht-Beleuchtung der Aufstieg, der danri schnell zum GroBbetrieb fuhrte mit einer Belegschaft von 1200, in den letzten Jahren von
mehr als 1700 Mann.
Hingewiesen sei awl: noch auf die vorbildliche soziale Gesinnung Schotts.
Als A b b e im Jahre 1891 sich entschloB, den gronten Teil seines Vermogens
auf die Carl-ZeiW-Stiftung zu iibertragen, ging Schott bereitwillig auf den
gewagten Versuch ein, den ZeiB-Werken und dem Jenaer Glaswerk eine
einzigartige sozial-wirtschaftliche Grundlage zu gebzn. Diese schaltet den
personlichen Nutzen als Triebfeder fur die Tatigkeit des Unternehmers aus,
ubertragt der Werksleitung weitgehende Verantwortung fur Arbeiter und
.4ngestellte, lafit die Gefolgschaft am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben,
schiitzt sie gegen die Zufalligkeiten des Geschaftsganges durch eine AbgangsEntschadigung und sichert sie im Alter durch einen Pensions-Anspruch. Bereits
1919 verzichtete Schott auf sein anteiliges Besitzrecht am Jenaer Glaswerk ;
damit wurde seine 1,ebensarbeit, ebenso wie das Z e i 0 - Werk, Rigentun1 der
gemeinniitzigen C a r l - Z e i W-Stiftung.
Am 8. Oktoher 1935 starh der in weiten Kreisen des In- und Auslandes
hekannte Chemiker Dr.-Ing.
HANS TROPSCH.
I>r. T r o p s c h wurde ani 7. Oktober 1889 in Plan in Deutsch-Biihinen
xeboren. E r studierte von 1907-1 913 Chemie an der Deiitschen Technischen
Hochschule und der Deutschen Universitat in Prag. 1913 promovierte er
zuni Dr.-Ing. Nach einer Assistenten-Zeit bei Hrn. Prof. Dr. H. M e y e r in
Prag xvar Hans Tropsch von 1914--1016 in der Farhenindustrie in Mulheim
a. Rh. tatig. 1916---lQ17 war er Assistent am Kaiser-Wilhelm-Institut fur
Kohlenforschung in Miilheim-Ruhr, 1917-1920
Betriebsleiter einer TeerDestillation der Rutgers-Werke Akt.-Ges. in n’iederau hei Dresden. 1020
kehrte er als Abteilungsvorsteher an das Kaiser-Wilhelni-Institut fiir Kohlenforschung in Miilheim-Ruhr zuriick, wo er his 1928 ver1)lieb. In den Jahren
1928-1.931 war er Direktor des Kohlenforschungs-Institutes in Prag, von
1931 a b wissenschaftlicher Mitarbeiter und Berater der Universal Oils Products Company in Chicago und gleichzeitig Professor am Armour Institute
of Technology daselbst und spater an der University of Chicago.
Hans Tropsch, mit dem ich 8 Jahre zusaninienzuarbeiten Celegenheit
hatte, war ein ausgezeichneter Mitarbeiter mit den besten perstinlichen und
wissenschaftlichen Eigenschaften. Unsere langjahrige Zusammenarbeit erstreckte sich auf die verschiedensten Gebiete der Chemie der Kohle und der
Gase. Die an Folgen reichsten sind wohl diejenigen uber die HochdruckKatalyse des Wasser-Gases, die zu dem S y n t h o l fiihrten. Denn auf Grund
der dabei geniacliten Erfahrungen gelang 1925 die Synthese der Erdol-Kohlenwasserstoffe aus Kohlenoxyd und Wasserstoff ohne Anwendung von Druck,
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1935. A
die von besonderer wissenschaftlicher und hoher technischer Bedeutung geworden ist.
Ehe Tropsch das Kaiser-Willielm-Institut fur Kohlenforscliung im Ja.hre
1028 verlieB, uin einem Ruf nach Prag zu folgen, \vo er ein neues Kohlenforschungs-Institut einrichten und leiten sollte, stellten wir die bisherige
Entwicklung der Benzin-Synthese unter den1 Titel ,,Die Erdol-Synthese"
zusammen, die in Band 10 der ,,Gesamnielten Ahhandlungen zur Kenntnis
der Kohle", S. 313-501, enthalten ist. Wenn es auch Hans Tropsch durch
seine cbersiedlung ins Ansland nicht mehr moglich war, in den folgenden
6 Jahren an der Ausgestaltung der Benzin-Synthese zur teclinischen Reife
teilzunehmen, z. B. an der Erhiihung der Leistungsfahigkeit iind Lebensdauer
der Katalysatoren, an der Ausarbeitung der P'einreinigung der Gase, an den1
Ausbau einer fiir die Technik geeigneten Kontakt-Apparatur und an der
Synthese der Schniierole, so bleibt doch sein Name durch die im Institut
ausgefuhrten Arbeiten mit der Benziri-Spnthese fur immer verbunden.
Seine Xrbeiten in Prag waren naturgemafi der Erforschung und TlJerwendung der biihmischen Kohle gewidmet. I n Chicago arbeitete er an Problemer,, die niit der Crack-Industrie des amerikanischen Erdols zusammenhingen.
Sowohl in Prag als auch in Chicago war Hans Tropsch wegen seiner ausgezeichneten Eigenschaften und Leistungen hoch geschatzt.
I m Fruhjahr dieses Jahres erkrankte er in Chicago. Um sich in Deutschland behandeln zu lassen, kehrte er Ende Juli nach der Heimat seiner Frau,
nach Mulheim-Ruhr, zuriick. In einem Krankenhaus bei Essen ist er trotz
aller arztlichen Kunst und trotz seines energischen Lebenswillens seinem
schweren Leiden allzu fruh niit 46 Jahren auf der Hohe seiner Schaffenskraft
erlegen. Unter groBer Teilnahme, vor allem seiner fruheren Mitarbeiter in
unserem Institut, wurde er am 11. Oktober 1935 in Mulheim-Ruhr beerdigt.
-41s ausgezeichneter Mensch und Chemiker, von dem noch viele Leistungen
erwartet nerden konnten, wird er in der Erinnerung weiterleben.
Frnnz F i d e r .
Die Versainmelten eliren das Andenken der Verstorbenen durch Erheben
\-on den Sitzen.
Von der Familie D u i s b e r g ist uns ein von Prof. H e r m a n n G r o e b e r
geschaffenes Olgemalde des verstorbenen Geheimrats C. D u i s b e r g uberwiesen worden. Der Vorsitzende spricht seirien Dank aus und ubernimmt
das Bild in die Obhut der Gesellschaft.
Anlafilich des 70. Geburtstages wurden den HHrri. M. B u s c h (Erlangen),
A. R o s e n h e i m (B1n.-Charlottenburg) und R. J . Meyer (Berlin) die Gluckwiinsche der Gesellschaft ausgesprochen.
Bei der 19. H a u p t v e r s a m n i l u n g d e r D e u t s c h e n G e s e l l s c h a f t
fiir M e t a l l k u n d e , welche vom 22.--23. Juni in Stuttgart tagte, vertrat
Hr. Dr. E. P i e t s c h die Gesellschaft. AnlaBlich der H a u p t v e r s a m m l u n g
d e s V e r e i n s d e u t s c h r r C h e m i k e r vom 2.-7. Juli in Kiinigsberg
vertrat Hr. Prof. S t o c k unsere Gesellschaft. Hr. Prof. G. S c h r o e t e r hat
die Gesellschaft anlaljlich der A u e r - F e i e r , welche der M a r k i s c h e B e z i r k s v e r e i n des Vereins deutscher Chemiker am 20. September 10.35 in Berlin
veranstaltete, vertreten.
1935. -1
~~
171
__
Als o r d e n t l i c h e Mitglieder treten der Gesellschaft w i e d e r b e i :
Hr. C o h e n , Dr. Heinr., Meyerbeerstr. 5, Berlin NO 43.
N e k r i t s c h , Prof. M. J . , Technol. Institut, Cliarkow (K. S. S K . ) .
K i r s a n o w , Dr. A. W., Swerdlowsk (U. S. S. R . ) .
F i s c h e r , Prof. Aug., Woroschilowskaja 20, Wohng. 1, lhjepropetrowsk 5 (U. S.
S . R.).
C h a r m a d a r i a n , Dip1.-Ing. M., Veterinarstr. 4, Cliarkow 2 (LT. S. S. K . ) ,
K o r s c h u n , Prof. Dr. Georg. U1iz.a Dzerjinskogo 97, Wohng. 23. Charkow (U. S.
S. R.).
D u r c z i n , Dr. A,, Kaiserdamni 81, nh.-Charlottenburg 9.
J a l a n d e r , Apoth. Y . W., Hogbergsgatan 20, Helsingfors (Finnld.)
S c h w i e t e , Dr. F. A,, Emser Str. 46, Berlin W 15.
Als au13erordentliche M i t g l i e d e r werden a u f g e n o m n i e n die in
der Sitzung vom 17. Juni 1935 Vorgeschlagenen, deren Namen ini Protokoll
dieser Sitzung (B. 68, A. 109-1 10 L1935j) veroffentlicht sind.
Als a u W e r o r d e n t l i c h e M i t glie d e r werden v o r g e s c h l a g e n :
Hr. B a h n , Dr. Slfred, Hindenburystr. 21. Halle a. S. (durch K . S c h o l d e r u. E. A b d e r halden) ;
,, T s i i d a , Dr. Kyosuke, Pliartn Inst. (1. Kaiserl. I.7niv.. Tokio (Japan) (durch E. O c h i a i
u. S S u g a s a w a ) ;
,, F I o p p e - S e y l e r , Prof. Dr. F. A . , Moltkestr 6 , (;reifswald (durcli F. 1 , e h m a n n 11.
K. Fredenhagen);
,, G a w r i l o w , Prof. Dr. N. J , Marx-Engcls-Str. 7'10. \Vohn. 23, Moskau 19 ( U . S.
S. K.) (durch M. P f l i i c k e u. K. S t e l z n e r ) ;
,, Z i r k e l b a c h , cand. chem E'ranz, Hofmaunstr. 61, Rrlnngeu (durch 11. B u s c h u.
R. D i e t z e l ) ;
,, S e i b e r t , Dr. Heinrich, Donhofstr. 101, 1,everkusen-Wiestlorf (durch X. W e i t z 11.
0. B e h a g h e l ) ;
,, C a s s i r e r , Thomas, Konigin-1,uise-Str. 2 ~ - - 3 , Hln - CI1:rrlottenburg 1 (durch
M. P f l i i c k e u. R . S t e l z n e r ) ;
,, Z i p f , Prof. Dr. K . , Wallenrodtstr. 12/14, Konigsberg/Pr. (durcli I<. S c h w a r z u.
M. P f l i i c k e ) ;
,, K r o n e r , Dr.-Ing. A , , Bamberger Str. 16, Berliti \V 30 (durch \V. S c h e n k e l u.
S. H a n d e l ) ;
,, S i m o n , Dr. Hanns, i . / F a . Simonbrau o. H C;., 13itbury,'Eifel (durch H . E r n e u x
u. E. P i e t s c h ) ;
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I n der Sitzung wurden folgende Vortrage gehalten :
1. H. S c h l o B b e r g e r : I k r gegenwartige Stand unserer Kenntnis von
der therapeutisclien 1Tirkung organischer Arsenverhindungen.
2. W. \Veil: Konstitution der Gliiser.
Iler 1-orsitzende:
K . &%. H o f m a n n .
Iler Schriftfiihrer
H. L e u e h s .
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